Das Jahr 1911 kennzeichnete den Untergang der Qing-Dynastie und das Aufkommen eines neuen Staatssystems. Die Modernisierung hielt Einzug. Und in den ersten zehn Jahren der Republik China überströmten neue Gedanken und Ideen das Land.
Die Frauen im alten China schwärmten für Minifüße. Um das Wachstum der Füße zu verhindern, umwickelten sie diese von klein auf mit engen Bandagen. Nachdem der provisorische Präsident der Republik China, Sun Yat-sen, während der Xinhai-Revolution an die weibliche Bevölkerung appellierte, ihre Füße von der Quälerei zu befreien und sich zu emanzipieren, geriet dieser anomale Schönheitssinn schnell in Vergessenheit. Chinas Frauen erfreuten sich von nun ab an ihren „großen Füßen" und konnten neben den Männern die Schulbank drücken.




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