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Ausländische Investoren in Sichuan zuversichtlich
  2009-05-06 14:32:17  CRI
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Liebe Zuhörer! Am 12. Mai 2008 kam es in Wenchuan in der Provinz Sichuan zu einem verheerenden Erdbeben, das viele Menschenleben gefordert und schwere Sachschäden angerichtet hat. Anlässlich des ersten Jahrestages des Erdbebens haben nun Journalisten internationaler Organisationen Sichuan besucht. Regierungen aller Ebenen in Sichuan haben dazu beigetragen, ausländische Unternehmen zu Investitionen zu ermutigen und dadurch die Auswirkungen des Erdbebens einzudämmen.

Die High-Tech-Entwicklungszone in Chengdu in der Provinz Sichuan gehört zu den am frühesten errichteten staatlichen High-Tech-Entwicklungszonen des Landes. Zahlreiche ausländische Unternehmen konzentrieren sich dort, unter ihnen Motorola und Siemens. Den ausländischen Investoren gefallen die guten Investitionsbedingungen in Chengdu. Trotz des Erdbebens am 12. Mai 2008 sind die Faktoren für ausländische Investitionen in Chengdu weiterhin günstig. Das Chengduer Unternehmen Ubisoft ist ein bekannter Produzent von Software für Computerspiele. Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Richard Tsao, sagte dazu:

"Eine ausgezeichnete Infrastruktur gehört zu den wichtigsten Faktoren in Chengdu. Insofern haben wir Chengdu als unseren Investitionsort gewählt. Das verheerende Erdbeben im Mai vergangenen Jahres hat die Infrastruktur dieser Stadt auf die Probe gestellt. Wir waren gerade bei der Arbeit, als die Erde zu beben begann. Die Strom und Internetversorgung waren aber die ganze Zeit über normal. Dies zeigt, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben, in Chengdu zu investieren. Chengdu hat eine gute Infrastruktur und ist sehr sicher."

Die ausländischen Investoren haben sich auch nach dem Erdbeben nicht zurückgezogen, sondern weiterhin ihre Investitionen erhöht. Dies ist auf die Bemühungen der Regierungen aller Ebenen in Sichuan zurückzuführen. Dank Maßnahmen der Regierungen wurden die Auswirkungen des Erdbebens auf ausländische Unternehmen eingedämmt. Das stärkt auch den Optimismus der Investoren,.

Nach dem Erdbeben hat das Handelsamt der Provinz Sichuan sofort Maßnahmen zur Katastrophenbekämpfung eingeleitet und die Wiederherstellung der Produktion der ausländischen Investoren gesichert. Shi Zhenghua, ein Mitarbeiter des Amtes, erklärt, mehrere ausländische Unternehmen hätten nach dem Erdbeben bereits ihre Investitionen erhöht. Besonders im ersten Quartal dieses Jahres mache sich eine positive Tendenz bei den ausländischen Investitionen in Sichuan bemerkbar.  

"Im ersten Quartal 2009 gab es in Sichuan 15 ausländische Investitionsprojekte mit einem Investitionsvolumen von jeweils über zehn Millionen US-Dollar. Inzwischen haben sieben ausländische Unternehmen in Sichuan ihre Investitionen gesteigert. Drei bekannte internationale Dienstleistungskonzerne haben sich ebenfalls dort angesiedelt."

Statistiken zufolge ist die Zahl der ausländischen Unternehmen in sechs schwer geschädigten Gebieten in Sichuan bis Ende März 2009 auf 4323 gestiegen. Dies sind 174 mehr als vor dem Erdbeben. Die ausländischen Investitionen in Sichuan haben 43 Milliarden US-Dollar übertroffen.

Der stellvertretende Direktor des Amtes für Industrie und Handel der Provinz Sichuan, Huang Jun, erklärt, wegen des Erdbebens und der Finanzkrise sei der Anstieg der Zahl an neu registrierten ausländischen Unternehmen in Sichuan im vergangenen Jahr gegenüber vor dem Erdbeben verlangsamt. Trotzdem sei der Enthusiasmus der ausländischen Investoren in Sichuan sehr groß gewesen.

In den Augen der ausländischen Investoren hat der großangelegte Wiederaufbau nach der Katastrophe in Sichuan ihnen große Entwicklungschance gebracht. Der stellvertretende Geschäftsführer der Niederlassung von Ericsson in Westchina, Frank Li, hat große Zuversicht in die künftige Entwicklung seines Unternehmens.

"Nach dem Erdbeben haben wir Chancen zum Ausbau des chinesischen Marktes gefunden. Besonders im Bereich zuverlässige Telekommunikationsgeräte werden Kunden vor allem Ericsson-Produkte wählen. Gegenüber 2007 ist das Absatzvolumen von Ericsson im vergangenen Jahr um 40 Prozent gestiegen. Der erhöhte Bedarf für den Wiederaufbau nach dem Erdbeben ist auch eine wichtige Ursache für das Wachstum des Absatzvolumens."

Übersetzt von: Zhu Qingan

Gesprochen von: Xu Wei

Forum Meinungen
• mengyingbo schrieb "Leben in Changshu"
seit etwas über einer Woche ist nun Changshu 常熟 in der Provinz Jiangsu 江苏 meine neue Heimat - zumindest erstmal für rund 2 Jahre.Changshu (übersetzt etwa: Stadt der langen Ernte) liegt ungefähr 100 km westlich von Shanghai und hat rund 2 Millionen Einwohner, ist also nur eine mittelgroße Stadt.Es gibt hier einen ca. 200m hohen Berg, den Yushan 虞山 und einen See, den Shanghu 尚湖...
• Ralf63 schrieb "Korea"
Eine schöne Analyse ist das, die Volker20 uns hier vorgestellt hat. Irgendwie habe ich nicht genügend Kenntnisse der Details, um da noch mehr zum Thema beitragen zu können. Hier aber noch einige Punkte, welche mir wichtig erscheinen:Ein riesiges Problem ist die Stationierung von Soldaten der USA-Armee in Südkorea...
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