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Für blauen Himmel über Beijing
   2008-07-29 16:50:57    Seite Drucken    cri

M: Um 6.00 Uhr treffen sich viele Menschen im Banyue-Park in Beijing, um ihre Morgenübungen zu machen. Sie tanzen oder machen Taijiquan und so weiter. Auf dem Platz an der Straße tanzt gerade Frau Jiang. Sie sagt uns über die Umwelt hier.

"Früher fuhren hier viele Autos. Seit der Durchführung der Verkehrsbeschränkung ist die Luft in Beijing besser geworden."

F: Um einen reibungslosen Verkehr in Beijing während der Olympischen Spiele zu gewährleisten, hat die Beijinger Stadtregierung beschlossen, dass Fahrzeuge von 20. Juli bis 20. September nur entsprechend ihrer Nummer auf dem Nummernschild an geraden oder ungeraden Tagen auf der Straße fahren dürfen. Ausgenommen von dieser Regelung sind natürlich Taxis und Busse.

M: Die Beijinger Regierung hat bereits lange im Vorfeld dieser Maßnahme darüber informiert, die Einwohner konnten sich also gut darauf vorbereiten. Schätzungen zufolge werden dadurch in Beijing pro Tag über zwei Millionen Fahrzeuge weniger unterwegs sein. Der Verkehr und die Luftqualität werden somit natürlich deutlich verbessert. Schon am ersten Tag der Durchführung dieser Maßnahme konnten die Autofahrer angenehme Verkehrsbedingungen erleben.

"Der Verkehr ist ganz gut. Auf den Straßen gibt es nicht viele Autos"

F: Der Verkehr auf den Straßen in Beijing ist deutlich verbessert worden. Zudem wird erwartet, dass täglich rund vier Millionen Passagiere öffentliche Verkehrsmittel nutzen werden, schließlich suchen die Autofahrer nach anderen Verkehrsmitteln. Die U-Bahn ist dabei immer eine gute Wahl. In Beijing sind vor kurzem noch drei neue U-Bahnlinien für den Verkehr freigegeben worden. Jetzt können die Beijinger U-Bahnen jeden Tag gut fünf Millionen Fahrgäste befördern. Trotzdem kommt es an den U-Bahnstationen zu keinem größeren Gedränge.

M: Luo Tao wohnt im Stadtbezirk Haidian. Jeden Tag fährt er normalerweise mit seinem Auto in den Bezirk Xicheng. Aufgrund des vielen Verkehrs benötigt er dazu fast 30 Minuten. Seit der Einführung der neuen Verkehrsregelung fährt Herr Luo mit der U-Bahn, und die neue Situation gefällt ihm soweit ganz gut.

"Die Veränderungen in der U-Bahn haben mich überrascht. Früher dachte man nur an die vielen Menschen in der U-Bahn. Nun stelle ich fest, dass die U-Bahnen alle neu und mit Klimaanlagen ausgestattet sind. Es ist angenehm kühl darin. Und ganz egal, ob viele Menschen damit fahren, ich fühle mich nicht unwohl. Der Allgemeinzustand der U-Bahn ist ordentlicher. Ich finde, das Tempo und die Effizienz der U-Bahn sind damit erhöht worden. Wenn die Verkehrseinschränkungen wieder zu Ende sind, werde ich vielleicht auch weiterhin mit der U-Bahn zur Arbeit fahren."

F: Die Verantwortlichen der Beijinger Verkehrsbetriebe haben ebenfalls verschiedene Maßnahmen ergriffen, um den Passagieren besser dienen zu können. So werden beispielsweise neue Busse eingesetzt, die Transportzeiten wurden verlängert und die Wartezeit zwischen zwei Bussen wurde verkürzt. Guo Wei wohnt im Bezirk Shijingshan. Zur Arbeit fuhr er bisher mit seinem Auto jeden Tag über 30 Minuten. Nun fährt er alle zwei Tage mit dem Bus.

"Die Busse fahren nun öfter. Etwa alle zwei oder drei Minuten kommt ein Bus meiner Linie. Ich finde das ganz angenehm. Die Verkehrssituation hat sich dadurch deutlich verbessert. Obwohl ich mich ein bisschen müde fühle, wenn ich mit dem Bus fahre, finde ich, dass ich damit auch einen kleinen Beitrag zur Austragung der Beijinger Spiele leiste. Und deshalb ist es das Ganze auch wert."

M: Manche Einwohner haben sogar ihre lange nicht genutzten Fahrräder wieder hervorgeholt. Zhang Longqing ist einer davon. Er findet, Autos würden den Menschen viele Annehmlichkeiten bieten. Aber es bringe auch Nachteile mit sich: seitdem er ein Auto habe, mache er weniger Sport. Und aus diesem Grund sei er etwas dicker geworden. Durch diese Gelegenheit könne er nun wieder mehr Sport machen.

"Ich halte die Verkehrsregelung für gut. Dadurch wird nicht nur ein reibungsloser Verkehr während der Olympischen Spiele ermöglicht, sondern man kann auch erkennen, dass wir mehr für die Spiele tun können. Ich fahre jetzt mit dem Rad. Damit kann ich meinen Körper trainieren und auch die schönen Seiten der Stadt besser genießen. Die Olympischen Spiele vermitteln uns die Idee, mehr Sport zu machen. Radfahren ist gut für meine Gesundheit. Auf diese Weise nehme ich auch irgendwie an den Spielen teil."

F: Außerdem haben auch viele Beijinger Fahrgemeinschaften gegründet. Manche Beijinger, die in der Nähe von ihrem Arbeitsplatz wohnen, gehen zu Fuß, und alle finden, dass sich die Luftqualität und die Verkehrssituation in Beijing deutlich verbessert haben. Schätzungen von Umweltschutzexperten zufolge wird durch die getroffene Maßnahme der Ausstoß von Schadstoffen aus Fahrzeugen um 63 Prozent reduziert.

M: Die Beijinger wollen durch ihr Verhalten die Austragung der Olympischen Spiele unterstützen. Herr Sheng trainiert gerade im Banyue-Park. Er beschreibt die innere Stimme der Beijinger:

"Die Hauptstadt ist wie das Herz Chinas. Sie wird während der Olympischen Spiele von der ganzen Welt beobachtet. Als ein Einwohner von Beijing hoffe ich, dass die Stadt einen blauen Himmel und eine harmonische Atmosphäre vorweisen kann. Dann können wir auch ein gutes Leben führen. Unsere Regierung und die Experten bemühen sich um effektive Maßnahmen. Und wir sollten aktiv kooperieren und daran teilnehmen. Wenn wir das gut umsetzen, wird der Beijinger Himmel noch blauer."

F: Seit der Durchführung der Verkehrsmaßnahmen unterstützen die Beijinger Einwohner durch ihre Aktion die Austragung der Olympischen Spiele und verinnerlichen mehr und mehr den olympischen Geist. Sie alle wünschen den Beijinger Spielen viel Erfolg.

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