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Als beliebtes Reiseziel in Westchina zieht Xinjiang immer mehr in- und ausländische Touristen an. In die vor kurzem veröffentlichte Route für den Fackellauf der Beijinger Olympischen Spiele 2008 wurden vier Städte in Xinjiang aufgenommen, darunter Urumqi und Kashgar. Auch in diesem Jahr sind wieder drei berühmte Attraktionen Xinjiangs unter den Landschaftszonen mit fünf Sternen, darunter der Tianchi-See im Tianshan-Gebirge.
Der Tourismus in Xinjiang hat sich dank der Erschließung Westchinas rasant entwickelt. Im Jahr 1978 wurde das Xinjianger Tourismusamt gegründet. Mitte der 1990er Jahren ist der Tourismus in Xinjiang in eine ausgereifte Phase eingetreten.
Im Jahr 1997 belegte der Tourismus in Xinjiang den 29. Platz in China, im vergangenen Jahr kletterte Xinjiang auf den 19. Platz. Heute gibt es in Urumqi, der Hauptstadt Xinjiangs zehn Fünf-Sterne-Hotels und dreißig Vier-Sterne-Hotels. Und in anderen Städten gibt es weitere fünf Vier-Sterne-Hotels, unter anderem in Kashgar und in Turfan. Außerdem hat die Zahl der im Tourismus Beschäftigten stark zugenommen. Statistiken zufolge gibt es in Xinjiang über 8.000 Reisebegleiter. Weitere 160.000 Menschen sind unmittelbar im Tourismus beschäftigt und noch einmal 600.000 verdienen indirekt mit dem Tourismus ihren Lebensunterhalt.
Chi Chongqing vom Xinjianger Tourismusamt sagt:
"Die besondere Anziehungskraft Xinjiangs liegt im Zauber und in der Reinheit der Landschaft. Für Touristen bietet Xinjiang viele Besonderheiten. In Xinjiang gibt es Wüste, Seen und Eisgebirge, die alle ihre Besonderheiten haben. 47 chinesische Nationalitäten leben in Xinjiang. Jede Nationalität ist wie ein Buch, in dem die Touristen etwas über die Sitten und Gebräuche der verschiedenen Nationalitäten lesen können."
Die Fläche Xinjiangs bedeckt ein Sechstel der Gesamtfläche Chinas. Viele Touristen kommen, aber nicht weil Xinjiang so groß ist oft nach Xinjiang, sondern weil es so schön und so zauberhaft ist.
Chi Chongqing, Chef des Xinjianger Tourismusamts, sagt:
"Wir haben durch die Entwicklung des Tourismus in Xinjiang in den vergangenen 30 Jahren gelernt, dass wir Landschaftszonen einrichten müssen. Heute gibt es in Xinjiang 468 Landschaftszonen und Landschaftsschutzgebiete. In diesem Jahr sind drei berühmte Landschaftszonen Xinjiangs erneut als Landschaftszone mit fünf Sternen bewertet worden, darunter der Tianchi-See im Tianshan-Gebirge. Dies hat große Bedeutung für Xinjiang und bringt die Erhöhung und weitere Förderung für den Bau von Landschaftszonen in Xinjiang."
Chi Chongqing fuhr fort, der Tourismus solle sich gut und schnell entwickeln. Effizienz und Qualität werde man mit Aufmerksamkeit verfolgen. Obwohl sich die Hotels mit vier oder fünf Sternen in Xinjiang schnell entwickelt hätten, bestünde noch ein Abstand zu guten Hotels in anderen Landesteilen. Die Dienstleistungen im Tourismus in Xinjiang müssten besonders in den Bereichen Ausbildung von Fachleuten, Verwaltung, für den Service und bei der Qualität der Beschäftigten verbessert werden.
In den vergangenen Jahren ist eine spezielle Expeditionsreise in Xinjiang immer beliebter geworden. Die Xinjianger Tourismusbehörden haben dementsprechend Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Touristen zu garantieren. Dazu sagt Chi Chongqing:
"Wir haben einen Notfallplan ausarbeitet. Sollte Notfall entstehen, würden die Informationen übermittelt werden und die Verletzten würden rechtzeitig Hilfe erhalten. Falls notwendig, würde ein Hubschrauber gesendet werden, um die Verletzten zu versorgen."
Für die Entwicklung des Tourismus in Xinjiang ist Chi Chongqing vom Xinjianger Tourismusamt sehr optimistisch. Er sagt:
"In Xinjiang sind die Landschaften schön und die Menschen sehr warmherzig. Hier gibt es wirklich an jeder Ecke eine touristische Attraktion. Viele sagen, in Xinjiang spielen das Erdöl unterirdisch und der Tourismus oberirdisch eine wichtige Rolle. Erdöl und Tourismus sind zwei wichtige Stützen der Wirtschaft in Xinjiang. Besonders der Tourismus trägt zur Entwicklung Xinjiangs bei."
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