Für jede erfolgreich ausgetragene Sportveranstaltung sind gute Sportstätten eine notwendige Voraussetzung. Daher verfolgt die ganze Welt den Bau der Sportstätten für die Olympischen Sommerspiele 2008 sehr aufmerksam.
Auf einer Pressekonferenz des BOCOG, des Beijinger Olympischen Organisationskomitees, teilte der Chefingenieur des Leitungsbüros für die Olympia-Bauten, Wu Jingjun, mit, der Bau der olympischen Sportstätten für die Sommerspiele 2008 verlaufe reibungslos. Die Bauarbeiten an 31 Sportstätten und fünf angeschlossenen Einrichtungen hätten begonnen, auch mit den Arbeiten an 43 der 45 unabhängigen Trainingseinrichtungen habe man bereits angefangen:
"Das Softball-Stadion im Bezirk Fengtai ist bereits im vergangenen Jahr fertig gestellt worden. Auch alle weiteren Sportstätten und olympischen Einrichtungen sind bereits weitestgehend fertig. Derzeit verbessert man noch einige Details, außerdem wird die Elektrik verlegt."
Zwölf vollkommen neu errichteten Sportstätten befänden sich nun in der Innenausstattungsphase, sagte Wu Jingjun weiter. Darunter seien die Beijinger Schießsporthalle, das Velodrom in Laoshan und der Olympische Ruder- und Kanu-Park bereits fast fertig gestellt. Am Softball-Stadion in Fengtai würden keine weiteren Arbeiten mehr verrichtet. Die anderen zehn Sportstätten, die für die Spiele umgebaut würden, würden gerade renoviert. Mit den Arbeiten an den acht provisorischen olympischen Sportstätten habe man auch bereits begonnen. Die Frage, wann alle Sportstätten fertig gestellt wären, beantwortete Wu Jingjun folgendermaßen: 20 Sportstätten würden im dritten Quartal dieses Jahres fertig, die Arbeiten an den übrigen zehn und an den angeschlossenen olympischen Einrichtungen könnten auch noch in diesem Jahr beendet werden.
Beim Bau der Olympischen Sportstätten hat Beijing drei Ideen der Beijinger Spiele verwirklicht, die der humanen Olympischen Spiele, der wissenschaftlich-technischen Spiele und die der grünen Spiele. Bei allen olympischen Bauprojekten hat man seine Ziele erreicht. Alle Sportstätten sind wassersparend geplant worden, außerdem werden neue, umweltschonendere Energien genutzt.
Das BOCOG hat sich bereits im Voraus intensiv mit der Frage auseinander gesetzt, wie man die olympischen Sportstätten nach den Spielen weiter nutzen kann. Um sicherzustellen, dass die Sportstätten auch nach den Spielen weiter viele Menschen anziehen und nicht zu toten Zentren der Stadt werden, hat das BOCOG verschiedene Pläne ausgearbeitet, um die Sportstätten optimal zu nutzen. Wu Jingjun erklärte, die Stadt Beijing werde alles tun, um unter Berücksichtung der Besonderheiten der verschiedenen Sportstätten die Sporteinrichtungen perfekt zu erschließen. Die olympischen Sportstätten, die auf dem Gelände der Hochschulen entstanden sind, werden zu Sportzentren für Jugendliche und Studenten umfunktioniert. Die anderen Sportstätten, die nach marktwirtschaftlichen Prinzipien verwaltet werden sollen, können später Austragungsorte für große Wettkämpfe oder feierliche Veranstaltungen sein.
Dazu Wu Jingjun:
"Wir wollen dafür sorgen, dass alle Sportstätten nach den Spielen optimal genutzt werden können, egal, ob sie auf dem Gelände von Hochschulen errichtet wurden, oder ob es sich um die Sportstätten handelt, die marktwirtschaftlich verwaltet werden. Bei den provisorischen Sportstätten werden wir abwarten, wie sich die Situation nach den Spielen darstellt. Wenn es sich anbietet, werden wir einen Teil davon erhalten und auch hier werden wir uns darum bemühen, dass sie weiter genutzt werden."