Die Akupunktur-Figur, eine Bronzegussfigur, soll das Erlernen von Akupunktur erleichtern. Sie ist mit Meridian-Punkten versehen. In der Song-Dynastie (960 bis 1279) erlebte Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) eine Blütezeit. Eine der wichtigsten Errungenschaften der TCM jener Zeit war die Erfindung der Akupunktur-Figur und ein entsprechendes Buch mit Abbildungen durch den kaiserlichen Mediziner Wang Weiyi.
Die Figur dient sowohl dem Unterricht, als auch der Überprüfung der erlernten Fähigkeiten. Vor dem Test wird die Figur mit Wasser gefüllt und mit einer Wachsschicht überzogen. Der Prüfling muss die Akupunkturnadeln anschließend an den von einem Prüfer genannten Punkten einführen. Wenn er an der richtigen Stelle zugestochen hat, fließt das Wasser heraus. Kommt kein Wasser, wurde der Punkt nicht richtig getroffen.

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