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Chinesischer Kaiserpalast: nur noch 80.000 Besucher pro Tag
  2015-05-20 15:28:08  cri

Am vergangenen Sonntag kündigte die Verbotene Stadt in Beijing an, für den musealen Komplex innerhalb des Kaiserpalastes eine maximale Besucheranzahl festlegen zu wollen. Ab dem 13. Juni sollen nur noch 80.000 Besucher pro Tag ein Besuchsticket erhalten.

Maßnahmen der Umsetzung umfassen die Errichtung von Eingangssperren am Tor des himmlischen Friedens, am Haupttor und am Mittagstor. Überdies wird die Zahl der noch erhältlichen Tickets zur Planung für die Touristen öffentlich angezeigt. Für den Ticketkauf soll fortan der Identitätsnachweis durch eine ID-Karte notwendig sein.

Statistiken zufolge empfing die Verbotene Stadt in den Jahren 2012, 2013 und 2014 respektive 15,35 Millionen, 14,56 Millionen und 15,25 Millionen Besucher. Diese Besuchsanzahl sei wesentlich höher als die des Louvre und des British Museums, so der Direktor des Museums Shan Qixiang. Dies sei insbesondere eine große Herausforderung in Hinblick auf die zu beachtenden Sicherheitsstandards.

Auch die Touristen sehen sich bei ihrem Besuch in der Verbotenen Stadt durch den Menschenandrang in ihrem Besuchserlebnis beeinträchtig. Bei besonders großen Besucherzahlen, etwa zu Feiertagen, müssten aus Sicherheitsgründen bestimmte Regionen wie der kaiserliche Garten abgesperrt werden. Dies sorge unter den Kulturliebhabern oftmals für Unmut.

Das Einschränkungskonzept vom 13. Juni soll zunächst probeweise eingeführt werden. Ab diesem Zeitpunkt schließen sich nach der Ausgabe von 80.000 Besuchstickets dann die Schalter.

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