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Am Hafenbezirk Beilun des Hafens Ningbo-Zhoushan in der ostchinesischen Provinz Zhejiang warten jeden Tag Container aus chinesischen Binnenstädten auf ihre Frachter nach Europa. Von 100 Containern, die im Hafen Ningbo-Zhoushan verschifft oder ausgeladen werden, betreffen 40 Länder der „Seidenstraßen-Initiative". Ni Yanbo vom Unternehmen des Hafens Ningbo-Zhoushan stellte vor:
„Die Seidenstraßen-Initiative-bezogenen maritimen Routen sind von 74 im Jahr 2014 auf 86 im Jahr 2017 gestiegen. Das jährliche Frachtvolumen ist inzwischen von 8,38 Millionen auf mehr als 10 Millionen Standardcontainer gestiegen. Zhoushan ist zu einem Knotenpunkt für den Güterverkehr zwischen südostasiatischen Ländern sowie Japan, Südkorea und Nordamerika geworden."
Als er noch Parteisekretär der Provinz Zhejiang war, reiste Xi Jinping vier Mal zu den wichtigen Häfen in Ningbo und Zhoushan, um den Integrationsprozess der Häfen in Ningbo und Zhoushan zu fördern. Damals sagte er:
„Zhejiang hat sich schnell entwickelt. Das ist auf den Bau der Häfen zurückzuführen. Die künftige Entwicklung von Zhejiang hängt immer noch von den Häfen ab. Der Schwerpunkt unserer künftigen Bauarbeiten soll in den Häfen liegen und dabei ist die Integration von Häfen in Ningbo und Zhoushan das Zentrale."
Die Unternehmen in Zhejiang profitierten viel von der internationalen Zusammenarbeit. Im August 2010 hatte der in Zhejiang angesiedelte Autohersteller Geely 100 Prozent der Aktienanteile von Volvo übernommen. Im Februar des laufenden Jahres hat Geely 9,69 Prozent der Aktienanteile der Daimler AG gekauft und wurde zum größten Einzelaktionär des Unternehmens. Nach Ansicht des Geely-Vorsitzenden Li Shufu wird dadurch eine Win-Win-Situation geschaffen:
„Durch gemeinsame Bemühungen waren im Jahr 2011 die Wirkungen zu sehen. Sowohl der Absatz als auch der Gewinn sind gestiegen. Dies ist der engen Koordinierung und Kooperation von Geely mit Volvo zu verdanken. Geely hilft Volvo bei der Senkung seiner Kosten, Volvo hilft Geely bei der Erhöhung seiner Forschungs- und Entwicklungsfähigkeit. "
Für die künftige Entwicklung der Provinz Zhejiang hat der Parteisekretär Che Jun sich neue Ziele zu einer umfassenden Öffnung gesetzt:
„2020 sollen beim Handel die Lage des hochqualitativen Imports und Exports und bei der Investition die Lage der gleichen Beachtung von ausländischen Investitionen und chinesischen Investitionen im Ausland gestaltet werden. Der globale Marktanteil von Zhejiang soll gefestigt und weiter erhöht werden. Bis dahin soll Zhejiang zum Ort der Produktion und Verkauf von Hochqualitätsprodukten und zum Sammelbecken von hochqualitativem ausländischem Kapital werden. Es soll zum Zentrum effizienter chinesischer Investitionen im Ausland und zum Ort der Existenzgründungen von hochqualifizierten Talenten aufgebaut werden. Die Produktion von Zhejiang soll sich dann in der mittleren beziehungsweise hohen Stufe in der globalen Industriekette befinden."



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