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Italien hat großes Interesse an Seidenstraßen-Initiative
  2017-05-11 15:57:45  CRI


 

Vor kurzem hat der italienische Botschafter in China, Ettore Francesco Sequi, in einem Exklusivinterview mit CRI gesagt, dass Italien seit langem großen Wert auf die von der Seidenstraßen-Initiative gebrachten Entwicklungsmöglichkeiten lege. Er erwarte von dem bevorstehenden Gipfelforum positive Ergebnisse, die eine neue Grundlage für gegenseitigen und gemeinsamen Nutzen aller Länder legen könnten.

Sequi meinte, die Seidenstraßen-Initiative sei eine weitsichtige Initiative. Italien habe ein starkes Interesse daran und wolle sich aktiv daran beteiligen:

„Wir sind der Ansicht, dass die Seidenstraßen-Initiative ein Plan mit weitem Horizont ist, weil sie durch das Konzept gegenseitiger Verbindungen viele geographische Regionen miteinander verbindet. Zwischen diesen Regionen gibt es bereits unterschiedliche Beziehungen und Verbindungen, die nun noch enger, tiefer und stärker werden und sich zu Mechanismen gestalten. Gegenseitige Verbindungen beziehen sich hauptsächlich auf Kontakte bei der Infrastruktur. Ohne Zweifel gibt es in Mittelasien wirklich Lücken in diesem Bereich. In diesem Sinne sind eine Menge Investitionen nötig. Deshalb ist die Seidenstraßen-Initiative unserer Meinung nach ein weitsichtiger Plan. Und zweifellos hat Italien ein starkes Interesse daran. Die Teilnahme von Ministerpräsident Paolo Gentiloni an dem Forum ist der beste Beweis dafür."

Sequi fügte hinzu, Italien habe große Erwartungen in Bezug auf das Gipfelforum in Beijing und werde auch innovative, pragmatische Vorschläge vorlegen, um gemeinsam den Seidenstraßen-Aufbau voranzutreiben:

„Staats- bzw. Regierungschefs von rund 30 Ländern sowie mehrere Außen- und Wirtschaftsminister und Vertreter zahlreicher Staaten werden an dem Gipfelforum teilnehmen. Dies verdeutlicht in gewisser Weise die Anerkennung, die diese Initiative von verschiedenen Ländern bekommt. Die neuen Seidenstraßen repräsentieren nämlich eine Lösung der Herausforderungen der Globalisierung. Wie Präsident Sergio Mattarella vor kurzem bei seinem China-Besuch sagte, könnte Italien bestimmt auf dem Forum pragmatische, innovative Vorschläge vorlegen, um eine noch bessere Perspektive für die Seidenstraßen-Initiative zu schaffen und sich aktiv am Seidenstraßen-Aufbau zu beteiligen."

Sequi betonte, im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative seien verschiedene Kooperationen zwischen Italien und China vielversprechend. Besonders beim Aufbau der maritimen Seidenstraße könnte Italien ein natürlicher Endpunkt der Route sein, das für den chinesisch-europäischen Handel bequeme und günstige Anlagen und Dienstleistungen bieten könnte.

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