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Isfahan
Der Iran wolle nicht nur die Urananreicherung fortsetzen, sondern auch ausbauen. Das Land wolle Exporteur von Atombrennstoffen werden, erklärte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Freitag auf einer Inspektionsreise in der iranischen Stadt Isfahan.
Die Urananreicherung im Iran könne nicht eingestellt werden. Die Bemühungen der westlichen Länder gegen eine friedliche Nutzung der Atomtechnik durch den Iran seien sinnlos, so Ahmadinedschad weiter.
Inspekteure der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) haben am Freitag eine routinemäßige Inspektion der Atombasis in Isfahan durchgeführt und sind anschließend zur Inspektion nach Natanz weitergereist.
Am Freitag sind Vertreter der USA, Großbritanniens, Frankreichs und Japans am Sitz der IAEA in Wien mit IAEA-Generaldirektor Mohamed El Baradei zusammengetroffen. Sie bekräftigten ihre Unterstützung für die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates und betonten, der Iran müsse seine Urananreicherung einstellen.
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