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Ministerkonferenz des China-Afrika-Kooperationsforums in Beijing stattgefunden
   2006-11-03 19:08:01    CRI

Im Rahmen des China-Afrika-Kooperationsforums hat am Freitag die 3. Ministerkonferenz in Beijing stattgefunden. Minister und Vertreter aus China und 48 afrikanischen Ländern nahmen daran teil. Die stellvertretende chinesische Ministerpräsidentin Wu Yi hielt eine viel beachtete Eröffnungsrede. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Bericht:

Wu Yi forderte alle Teilnehmer auf, die Arbeit des China-Afrika-Forums schrittweise zu verbessern. Auch die Kooperationen, die im Rahmen dieses Forums entstehen, sollten ausgebaut werden. Der wichtigste Aspekt bei allen Maßnahmen sei allerdings immer, das Prinzip der Gleichberechtigung der Partner zugrunde zu legen. Zudem müssten alle Schritte stets den Interessen aller dienen und allen Beteiligten nützen. Alle Forums-Teilnehmer sollten sich darum bemühen, die bilateralen Beziehungen zwischen China und Afrika zu intensivieren:

"China und die afrikanischen Mitgliedstaaten des Forums sollen auf die Erfahrungen dieses Forums und auf die bisherige freundschaftliche Zusammenarbeit der vergangenen sechs Jahre aufbauen. Alle Beteiligten sollen die zukünftige Zusammenarbeit sorgfältig planen. Folgeprojekte des Forums müssen gewissenhaft umgesetzt werden. Denn dieses Forum soll schließlich ein Muster für die Entwicklung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen China und den afrikanischen Ländern werden."

Die stellvertretende Ministerpräsidentin erklärte ferner, China und die afrikanischen Staaten sollten das ganze Potential möglicher Kooperationen nutzen. Die Zusammenarbeit solle in Zukunft auf andere Bereiche ausgeweitet und dadurch auch verbessert werden. Das Forum müsse unbedingt die Öffnung vorantreiben und weiter auf Toleranz setzen, nur so werde es zu einer bedeutenden Kraft der internationalen Entwicklung und Zusammenarbeit:

"Beide Seiten sollen enge Kontakte pflegen, zu verschiedensten Themen muss immer wieder ein Konsens gefunden werden. Man muss gemeinsame Interessen verfolgen, so kann man auch viele neue Probleme in der Zusammenarbeit lösen. Dadurch kann das Forum tatsächlich den gemeinsamen Interessen der beiden Seiten dienen."

Im Jahr 2000 wurde das China-Afrika-Forum von China und einigen afrikanischen Staaten begründet. Es dient als Plattform für einen kollektiven Dialog und für Kooperationen. Die Ministerkonferenz im Rahmen des Forums findet alle drei Jahre einmal statt. In diesem Jahr teilten sich Chinas Außenminister Li Zhaoxing und Handelsminister Bo Xilai, sowie der Äthiopiens Außenminister Seyoum Mesfin und Finanz- und Wirtschaftsentwicklungsminister Sofian Ahmed den Vorsitz. Äthiopien hat in diesem Jahr gemeinsam mit China auch den Vorsitz des China-Afrika-Forums übernommen. Li Zhaoxing legte in seiner Rede dar, dass sich die politischen Kontakte und die Zusammenarbeit seit der zweiten Ministerkonferenz dank gemeinsamer Bemühungen weiter intensiviert hätten. Auch in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und gesellschaftliche Entwicklung habe sich die Zusammenarbeit umfassend und schnell entwickelt. Man habe sich zudem bereits darauf geeinigt, wie Folgeprojekte des Forums abgewickelt werden sollen.

Für die afrikanischen Staaten sprach der äthiopische Außenminister Seyoum Mesfin. Er erklärte, in den vergangenen sechs Jahren sei durch das China-Afrika-Kooperationsforum eine enge Zusammenarbeit im Handel, in Bezug auf Investition und beim Austausch von Fachkräften entstanden. Auch bei internationalen Fragen hätten Afrika und China die Koordinationen verstärkt. China sei sehr aktiv, um den Handel zwischen Afrika und China auszubauen. Die Öffnung des chinesischen Marktes für afrikanische Produkte werde ebenfalls vorangetrieben. Auch bei der Entwicklung Afrikas leiste China viel Unterstützung. Zwischen Afrika und China herrsche ein solides gegenseitiges Vertrauen, auf dieser Grundlage arbeite man auch eng zusammen. Die afrikanischen Länder würden das Forum fördern und so weiter erfolgreiche Projekte möglich machen, erklärte Seyoum:

"Der Beijinger Gipfel des China-Afrika-Kooperationsforums ist von großer historischer Bedeutung. Er drückt den Wunsch Afrikas und Chinas aus, die Zusammenarbeit zu intensivieren. Beide Seiten sind davon überzeugt, dass alle Beteiligten davon profitieren werden, wenn dieses Forum noch besser genutzt wird."

Die Ministerkonferenz erzielte zu den Entwürfen von drei Dokumenten Einigkeit. Die Entwürfe werden nun noch dem Beijinger Gipfel des Forums zur Überprüfung vorgelegt. Zudem wurde festgelegt, dass die vierte Ministerkonferenz des Forums im Jahr 2009 in Ägypten stattfinden wird.

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