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Beijing
Die Gespräche zwischen den Regierungen Nordkoreas und Japans wurden am Mittwoch in Beijing beendet. Sowohl Nordkorea als auch Japan erklärten, dass keine großen Fortschritte erzielt wurden.
Der nordkoreanische Delegationsleiter Song Il Ho führte im Anschluss an die Gespräche aus, dass die Standpunkte zwischen beiden Seiten derzeit weit von einander entfernt seien. Der Leiter der japanischen Delegation Koichi Haraguchi betonte, dass schon die Wiederaufnahme des lange unterbrochenen Dialogs zwischen den Regierungen Japans und Nordkoreas von gewisser Bedeutung sei. Allerdings zeigten sich beide Seiten einig über die Fortsetzung des Dialogs im bestehenden Rahmen.
Zwischen Januar 1991 und Oktober 2002 verhandelten Nordkorea und Japan zwölf Mal über die Normalisierung der bilateralen Beziehungen. Dennoch bestehen in vielen Fragen noch immer ernsthafte Meinungsdifferenzen. Die eben abgeschlossenen Gespräche waren der erste Dialog zwischen Regierungsvertretern beider Seiten seit drei Jahren.
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