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Busan:
Aufgrund der großen grundlegenden Differenzen zwischen Russland und Japan sei eine gemeinsame Erklärung über die territorialen Probleme beim japanisch-russischen Gipfeltreffen in weite Ferne gerückt, berichteten japanische Medien am Donnerstag. Der japanische Außenminister Taro Aso und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow führten am Mittwoch in der südkoreanischen Stadt Busan ein einstündiges Gespräch, wobei beide Außenminister offenbar keine Annäherung erzielen konnten.
Die japanische Tageszeitung Asahi Shimbun zitierte Beamte des japanischen Außenministeriums, wonach Japan die Aufnahme der Inhalte der im Jahr 1993 von Japan und Russland unterzeichneten Tokio-Erklärung in die gemeinsame Erklärung forderte. Diese Forderung wurde von Russland jedoch abgelehnt. Die Tokio-Erklärung sieht vor, noch vor Unterzeichnung eines japanisch-russischen Friedensvertrags die Zugehörigkeit der im Norden von Japan gelegenen vier Kurilen-Inseln zu klären.
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