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Toykio/Seoul
Zahlreiche Menschen haben in verschiedenen Orten Japans und Südkoreas gegen die geplante Änderung der japanischen Verfassung protestiert.
Im Stadtteil Yotsuya der japanischen Hauptstadt Tokio versammelten sich rund 450 Demonstranten zu einer Kundgebung vor dem Verteidigungsministerium. Dabei übergaben sie einen Brief, in dem die Regierung aufgefordert wird, alle japanischen Truppen aus dem Irak zurückzuziehen.
In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul protestierten am Donnerstag mehr als vierzig Vertreter von Bürgerbewegungen vor der japanischen Botschaft gegen eine Verfassungsänderung.
Die regierende liberaldemokratische Partei Japans hatte am 28. Oktober einen Entwurf für eine Verfassungsänderung vorgelegt. Der Entwurf sieht vor, das in der Verfassung verankerte Pazifismusgebot zu streichen und damit japanischen Truppen eine Beteiligung an Kampfeinsätzen im Ausland zu ermöglichen.
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