Baidu

Gespräche zwischen rivalisierenden sudanesischen Gruppierungen in Saudi-Arabien begrüßt

07.05.2023 19:26:16

(Foto: VCG)

Vertreter der sudanesischen Armee und der paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) halten sich seit Samstag zu Gesprächen in der saudischen Küstenstadt Dschidda auf, während die Kämpfe in der sudanesischen Hauptstadt Khartum weitergehen.

„Wir begrüßen die Anwesenheit von Vertretern der sudanesischen Streitkräfte und der RSF in der Stadt Dschidda, um einen Dialog zu führen, von dem wir hoffen, dass er zur Beendigung des Konflikts und zur Rückkehr von Sicherheit und Stabilität in der Republik Sudan führen wird“, erklärte der saudi-arabische Außenminister Prinz Faisal bin Farhan Al Saud am Samstag auf Twitter.

Der Kommandeur der paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF), Mohamed Hamdan Dagalo, hat zu einem Waffenstillstand aufgerufen, um die Öffnung der humanitären Korridore zu erleichtern.

„Wir loben die regionalen und internationalen Bemühungen und hoffen auf einen Waffenstillstand, der die Öffnung der humanitären Korridore erleichtert, damit die Bürger die Grundversorgung erhalten können“, twitterte Dagalo am Samstag. „Wir begrüßen die gemeinsame Erklärung Saudi-Arabiens und der Vereinigten Staaten über den Beginn der Gespräche zwischen den sudanesischen Parteien in Dschidda.“

Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu erklärte am gleichen Tag, die Türkei habe beschlossen, ihre Botschaft in Khartum, der Hauptstadt des Sudan, nach Port Sudan zu verlegen. Damit reagierte sie auf einen früheren Vorfall, bei dem das Fahrzeug des türkischen Botschafters beschossen worden war.

Die tödlichen bewaffneten Zusammenstöße zwischen der sudanesischen Armee und den RSF gehen in die vierte Woche und haben nach Angaben des sudanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 550 Tote und 4.926 Verletzte gefordert.

© China Radio International.CRI. All Rights Reserved.
16A Shijingshan Road, Beijing, China