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Wang Yi spricht vor Generalversammlung der Vereinten Nationen

25.09.2022 19:16:46

Der chinesische Staatskommissar und Außenminister Wang Yi hat am Samstag eine Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York gehalten.

Wang Yi sagte, dies sei eine Ära voller Herausforderungen. Die Welt sei in eine neue Zeit der Turbulenzen und des Wandels eingetreten. Es sei aber auch eine Zeit der Hoffnung. Die Multipolarisierung der Welt, die wirtschaftliche Globalisierung, die soziale Informatisierung und die kulturelle Diversifizierung entwickelten sich immer weiter. Und die Länder seien zunehmend miteinander verbunden und voneinander abhängig. Das Motto der Zeit, Frieden und Entwicklung, habe sich nicht geändert, und die Menschen aller Länder hätten einen stärkeren Wunsch nach Fortschritt und Zusammenarbeit.

Um den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden, den historischen Trend zu erfassen und gemeinsam eine Gemeinschaft der Menschheit mit geteilter Zukunft aufzubauen, habe China die folgenden sechs festen und klaren Vorschläge, sagte Wang Yi.

Erstens müsse man daran festhalten, Differenzen mit friedlichen Mitteln zu lösen und Streitigkeiten durch Dialog und Konsultation beizulegen, so der chinesische Außenminister. Zweitens solle man darauf bestehen, die Entwicklung in den Mittelpunkt der internationalen Agenda zu stellen, damit mehr Entwicklungserfolge jedem Land und jedem Einzelnen zugutekommen. Drittens solle man für Offenheit und Inklusivität eintreten, das multilaterale Handelssystem mit der Welthandelsorganisation als Kern aufrechterhalten und den Aufbau einer offenen Weltwirtschaft fördern. Viertens sei es notwendig, Konflikte durch Dialog und Zwang durch Verhandlungen zu ersetzen, Win-Win-Ergebnisse anzustreben, sich gemeinsam der Gruppenpolitik zu widersetzen und sich der Lagerkonfrontation zu widersetzen. Fünftens gelte es, ideologische Grenzen zu überwinden und sich zusammenschließen, um den Weltfrieden und die Entwicklung zu fördern. Nicht zuletzt solle man aktiv für einen echten Multilateralismus eintreten und ihn praktizieren, die Gleichheit der Rechte, Regeln und Möglichkeiten für alle Länder fördern und eine neue Art von internationalen Beziehungen aufbauen, die von gegenseitigem Respekt und einer Zusammenarbeit geprägt seien, von der alle profitieren.

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