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China, Russland und die Mongolei wollen Wirtschaftskorridor ausbauen

16.09.2022 09:37:01

China, Russland und die Mongolei haben die Verlängerung des Entwicklungsplans für die Einrichtung des chinesisch-mongolisch-russischen Wirtschaftskorridors um fünf Jahre bestätigt. Dies ist das Ergebnis eines trilateralen Treffens, dem sechsten seiner Art, an dem der chinesische Staatspräsident Xi Jinping, der russische Präsident Wladimir Putin und der mongolische Präsident Uchnaagiin Chürelsüch am Donnerstag am Rande der 22. Sitzung des Rates der Staatschefs der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) in der usbekischen Stadt Samarkand teilnahmen.

In einer Erklärung hieß es, die drei Länder hätten offiziell den Startschuss für eine Machbarkeitsstudie über die Modernisierung und den Ausbau der zentralen Eisenbahnstrecke des chinesisch-mongolisch-russischen Wirtschaftskorridors gegeben und vereinbart, das Projekt des mongolischen Abschnitts der chinesisch-russischen Erdgaspipeline voranzutreiben.

Xi Jinping erklärte, die drei Staaten hätten den Wirtschaftskorridor, der Russland, die Mongolei und China verbinde, befürwortet. Es seien Programme zur Vertiefung der Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Handel, Kulturaustausch sowie Tourismus durchgeführt worden, um ihn zu einer hochwertigen Plattform für Austausch zu machen.

Um ein sicheres Umfeld für den grenzüberschreitenden Handel zwischen den drei Ländern zu schaffen, begrüße China den Beitritt weiterer Finanzinstitutionen aus Russland und der Mongolei zum grenzüberschreitenden RMB-Zahlungsverkehrssystem.

Xi betonte auch die starken Impulse und die Widerstandsfähigkeit der Zusammenarbeit zwischen China, Russland und der Mongolei und wies darauf hin, dass die trilaterale Zusammenarbeit trotz der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie nie aufgehört habe.

Der chinesische Staatspräsident lobte die großzügige Hilfe und den Erfahrungsaustausch zwischen den drei Ländern, die das Leben und die Gesundheit ihrer Bürger geschützt hätten. Ihre gemeinsamen Maßnahmen zur Pandemieprävention und -kontrolle sorgten für ein stabiles und reibungsloses Umfeld für den Wirtschafts- und Handelsaustausch.

China, Russland und die Mongolei sollten ihre Zusammenarbeit im Rahmen der SCO verstärken und eine Plattform aufbauen, die Risiken und Herausforderungen bewältigen sowie gleichzeitig das Potenzial für kontinuierliches Wachstum bewahren könne, so Xi Jinping.

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