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US-Medien: US-Waffenschmuggel in die Karibik steigt stark an

08.09.2022 11:25:09


 

Foto von VCG

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Der Schmuggel von Waffen aus den USA in die Karibik ist stark angestiegen.

Wie mehrere US-Medien berichteten, sei Waffengewalt schon immer ein hartnäckiges Problem in der US-Gesellschaft gewesen. Die Verbreitung von Waffen in den Vereinigten Staaten plage nicht nur die USA, sondern führe auch dazu, dass eine große Anzahl von Waffen illegal in die Nachbarländer fließe und die Waffengewalt dort verschärfe.

In letzter Zeit sei eine ungewöhnliche Zunahme der Ausfuhr großkalibriger Waffen aus den USA zu verzeichnen. Der südliche Teil Floridas sei zu einem Verteilungspunkt für US-Waffen geworden, die in karibische Länder geschmuggelt würden.

Diese aus den Vereinigten Staaten geschmuggelten Waffen stellten ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko für die Nachbarländer dar.

Nach Angaben der mexikanischen Regierung strömten jedes Jahr mehr als 200.000 Schusswaffen illegal aus den USA nach Mexiko und trügen so zur Gewaltkriminalität in Mexiko bei, so die Medienberichte weiter. Zwischen 2014 und 2018 hätten mindestens 70 Prozent der von der mexikanischen Regierung an Tatorten von Gewaltverbrechen beschlagnahmten Waffen aus den Vereinigten Staaten gestammt. Allein im Jahr 2019 seien mehr als 17.000 Tötungsdelikte in Mexiko mit illegalen Waffen in Verbindung gebracht worden. Die Waffenkriminalität sei zu einem der größten sozialen Probleme Mexikos geworden.

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