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Deutscher Experte: Radikale Geldpolitik der USA schafft Druck für deutsche Wirtschaft

25.08.2022 15:00:11

Foto von VCG

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Die radikale Geldpolitik der USA kreiert Druck für die deutsche Wirtschaft. Dies sagte Dr. Klaus-Jürgen Gern vom Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) vor kurzem in einem Interview mit der chinesischen Presseagentur Xinhua. 

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) habe im Juni und Juli des laufenden Jahres den Zinssatz kontinuierlich um 75 Basispunkte erhöht, so Dr. Gern weiter. Dabei handle es sich um die größte konzentrierte Zinssatzerhöhung seit Anfang der 1980er-Jahre. Der schwache Euro bedeute zusätzlichen Preisdruck für den Import Deutschlands. Die Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar werde in kurzer Zeit zusätzliche Inflationsauswirkungen zeigen, was Druck für Deutschland kreieren werde. Gleichzeitig habe die starke Zinssatzerhöhung der Fed zu einem Rückfluss von zahlreichen Kapitalmitteln in die USA geführt, wodurch die inländischen Finanzierungsbedingungen in Deutschland gestrafft würden. 

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