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Westliche Musikinstrumente „made in China“ haben schönen Klang

02.08.2022 09:00:00

Westliche Musikinstrumente haben ihren Ursprung in Europa. Ausländische Marken haben einen inhärenten Vorteil. Die Produktion hochwertiger Musikinstrumente wurde lange Zeit von Unternehmen aus Übersee monopolisiert. Der späte Start der Produktion westlicher Musikinstrumente in China hat jedoch in den vergangenen Jahren zu einer rasanten Entwicklung geführt, insbesondere bei Geigen und Klavieren. Einige chinesische Marken, die in der Vergangenheit oft als schäbig abgestempelt wurden, können heute mit den traditionellen ausländischen Produkten konkurrieren. Westliche Musikinstrumente aus China bewegen sich Schritt für Schritt auf den internationalen Markt zu und erlangen immer mehr internationale Anerkennung.

Zheng Quan ist die erste Person in China, die von der International Violin Association mit dem Titel „Internationaler Geigenbaumeister“ ausgezeichnet wurde. Er baut seit über 40 Jahren Geigen und ist auch heute noch aktiv. In den 1980er Jahren ging der junge Zheng Quan nach Cremona in Italien, dem Geburtsort der Violine, um seine Studien zu vertiefen und seine Fähigkeiten zu verfeinern. 1987 gewann er die Goldmedaille beim ersten nationalen Geigenbauwettbewerb in Italien. Nach Abschluss seines Studiums beschloss er, nach China zurückzukehren.

Zheng Quan sagte: „Die höchste Stufe des Geigenbaus besteht darin, die verschiedenen Teile der Geige so aufeinander abzustimmen, dass ein Zustand der Harmonie erreicht wird und der Klang entsteht, den der Spieler am meisten wünscht. Die Perfektionierung der Geige ist untrennbar mit dem Wissens- und Erfahrungsschatz des Geigenbauers verbunden. Die wichtigste Maßnahme zur Verbesserung des Niveaus des Geigenbaus eines Landes ist die Förderung von guten Geigenbauern.“ Nach seiner Rückkehr nach China leitete Zheng den Wiederaufbau des Forschungszentrums für Geigenbau am Zentralen Musikkonservatorium und schrieb die erste Gruppe von Geigenbaustudenten ein. Heute gewinnen chinesische Geigenbauer häufig Preise bei internationalen Geigenbauwettbewerben. Der Wunsch, den Zheng Quan bei seiner Rückkehr nach China äußerte, ist in Erfüllung gegangen.

Im Großen Musikvereinssaal in Wien steht ein Klavier aus China. Das in Ningbo hergestellte Hailun-Klavier HG178 hat zusammen mit den Klavieren von Steinway & Sons und Bösendorfer, die auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken können, einen ständigen Wohnsitz im Großen Musikvereinssaal in Wien erhalten. Das ist das erste asiatische Klavier in diesem Saal.

Vor 20 Jahren war Hailun-Klavier nur eine kleine Fabrik, die Klavierbeschläge herstellte. Das Geheimnis des Aufstiegs des Zulieferers zum Branchenführer liegt in der Kerntechnologie. Chen Hailun, der Vorsitzende von Hailun Klavier, erklärte: „Das Herzstück des Klaviers ist der Resonanzboden, das den Klang und die Stabilität des Klaviers direkt beeinflusst. Der Resonanzboden ist wie der Motor eines Autos und ist der technisch anspruchsvollste Teil.“

Heute entwickelt Hailun Klavier aktiv intelligente Klaviere. Chen Hailun erklärte: „Wir werden das intelligente Piano-Autoplay-System weiter optimieren, um die Klangwiedergabe zu verbessern und das automatische Abspielen in einer Vielzahl von Veranstaltungsorten zu ermöglichen. Darüber hinaus werden wir die App für intelligente Klaviere weiterentwickeln, um das Kundenerlebnis zu verbessern.“

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