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Untersuchungsbericht: Systematisches Versagen von US-Polizei bei Schießerei an Schule in Texas

19.07.2022 10:09:10

Ein am Sonntag veröffentlichter Untersuchungsbericht wirft der Polizei „systematisches Versagen und ungeheuerliche Fehlentscheidungen“ bei der Schießerei an der Robb-Grundschule im texanischen Uvalde vor. Dies berichtete die „Associated Press“ am Montag.

Die fast 400 Strafverfolgungsbeamten hätten in einer chaotischen Situation den Schützen erst nach einer Stunde getötet, hieß es in dem Bericht weiter.

Der Untersuchungsbericht kritisiert der AP zufolge auch die Bundesregierung und die texanischen Strafverfolgungsbehörden. In dem Bericht hieß es demnach, die Beamten an den Grundschulen hätten die Rettung der Opfer nicht über ihre eigene Sicherheit gestellt. Der Schütze habe etwa 142 Schüsse im Schulgebäude abgefeuert, von denen mindestens 100 abgefeuert worden seien, bevor die Beamten in das Klassenzimmer eingedrungen seien.

Der Bericht habe bei den Familien der Opfer der Schießerei Empörung ausgelöst, so die AP. Mariano Pargas, der amtierende Leiter der Polizeistation von Uvalde, sei am Sonntag vorübergehend von seinem Posten suspendiert worden.

Am 24. Mai waren 19 Schüler und zwei Lehrer bei einem Amoklauf an der Robb-Grundschule in Texas ums Leben gekommen.

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