2007 wurde der chinesische Diplomat Sha Zukang zum UN-Vizegeneralsekretär für Wirtschafts- und Sozialangelegenheiten ernannt. Damit besetzte er als Chinese einen der höchsten Posten in der internationalen Organisation.
Sha Zukang erklärte, die Wiederherstellung des legitimen Sitzes Chinas in der UNO von 1971 habe große Einflüsse auf Chinas Innen- und Außenpolitik sowie die internationale Situation genommen. Mit diesem Schritt habe China als größtes Entwicklungsland weltweit das internationale multilaterale Parkett betreten. Es sei zu einer wichtigen Kraft im weltweiten Gefüge geworden und habe das Verhältnis beziehungsweise die Lage der internationalen Gemeinschaft verändert.
Obwohl China sich in den letzten 40 Jahren aktiv an den UN-Angelegenheiten beteiligt hat, ist das Land innerhalb der Vereinten Nationen noch ungenügend vertreten. Der Anteil der chinesischen Mitarbeiter und hochrangigen Vertreter ist verhältnismäßig immer noch niedrig. Sha Zukang führt dies auf historische Ursachen zurück.
"Die Regeln der UNO sind von westlichen Industriestaaten erarbeitet worden. Es werden Mitarbeiter angestellt, die ihre Systeme und Regeln verstehen und umsetzen können. So wird die UNO von der westlichen Welt kontrolliert."
So wird Sha Zukang als der UN-Vizegeneralsekretär immer mit großer Aufmerksamkeit bedacht. Sha Zukang betonte, dass er seit seinem Amtsantritt stets Offenheit, Transparenz und Demokratie angestrebt habe.
"Auf der ersten Plenarsitzung erklärte ich: Ich sage Ihnen zu, dass ich der offenste, transparenteste und demokratischeste Vizegeneralsekretär der UNO sein werde. Ich werde dies in der Praxis beweisen. Ich strebe umfassende Offenheit, Transparenz und Demokratie an."
Nur so könne er seinen Aufgaben nachkommen, der UNO zu dienen und das Wohl aller Völker anzustreben, so Sha Zukang.
Gesprochen von Zhu Liwen



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