„Es ist nun der beste Zeitpunkt, in Immobilien in den USA zu investieren!"
So sagt ein US-amerikanischer Unternehmer bei der Herbstmesse für Immobilien 2011 in Beijing zu chinesischen Immobilieninvestoren.
Dabei sind ausländische Immobilienverkäufer mit diesen Gedanken nicht in der Minderheit. Zheng Xiangdong, stellvertretender Generalsekretär des Organisatorskomitees der Beijinger Immobilienmesse, sagt, das Highlight der Messe liege in dem massenhaften Eintritt internationaler Immobilien auf chinesischen Markt. Neben beliebten Ländern wie den USA, Kanada, Australien, kommen nun auch Länder wie die Großbritannien, Singapur, Japan, Ungarn und Kroatien hinzu, um hier ihr Glück zu versuchen.
„Diesmal waren über 20 Länder und Regionen bei der Messe, was ein neuer Rekord ist. Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens werden die Bedürfnisse für Immobilienkauf im Ausland immer größer angesichts des anhaltenden Wirtschaftszuwachses Chinas, Steigerung des Volkseinkommens, globalen Kommerzverkehrs sowie Auslandsstudiums und der Emigration. Andererseits benötigen die westlichen Länder dringend aufstrebende Wirtschaftsnationen wie China als Investoren unter den Umständen, dass eine allgemeine Depression infolge der Finanzkrise über dem Immobilienmarkt in diesen Ländern herrscht."
Um mehr chinesische Investoren anzuziehen, sorgen ausländische Immobilienverkäufer für die Bedürfnisse chinesischer Kunden und haben dazu unterschiedliche Programme entwickelt. Singapur z. B. hat die Kulturkarte auf den Tisch gelegt. Sie bezeichnete ihr Land als „das Traumparadies aller Auslandschinesen für Investition und Emigration". Die Australier haben ihrerseits die große Rolle der Kinder- und Jugenderziehung erkannt. Infolgedessen liegt der Schwerpunkt des Wohnprogramms in Melbourne bei Apartments in der Nähe von Schulen. Tiffany Braisby, CEO der Property Executives Pty GmbH in Australien, sagt:
„Viele Investoren haben sich für unser Programm entschieden, weil es in die einheimische Gesellschaft einbezogen wird. Außerdem sind hervorragende Erziehungsinstitutionen wie die Melbourne University in der Nähe. Die Leute können einfach ihre Kinder hierher schicken und sie hier lernen und leben lassen."
Auf der Messe waren sowohl ältere als auch Leute mittleren Alters zu sehen. Auch viele jüngere Leute sind mit ihren Eltern gekommen. Emigration durch Auslandsstudium und durch Investition bleibt nach wie vor das meist fokussierte Thema. Zheng Xiangdong, stellvertretender Generalsekretär des Organisationskomitees der Beijinger Immobilienmesse, macht angesichts der immer beliebter werdenden Immobilieninvestition im Ausland einige Vorschläge.
„Alles in allem sind zwei Dinge im Kopf zu behalten: Vor allem sollte man die örtlichen Gesetze und die Steuerpolitik kennen. Zweitens muss man wissen, dass sich zwischen Hausbesitz und Emigration kein Gleichheitszeichen setzen lässt. Eine Greencard in den USA bekommt man nicht, wenn man einfach mit einer halben bis einer Million Yuan dort ein Haus kauft. So simpel ist das nicht. Man sollte daher eine gesunde und rationale Vorstellung haben und mit zuverlässigen ausländischen Immobilienverkäufern und normierten Vermittlungsunternehmen zusammenarbeiten. Am besten kauft man erst ein, nachdem man ausreichend Informationen über die örtliche Lage gesammelt hat."
Übersetzt von Liu Chang
Gesprochen von Huang Gang



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