Im Vorfeld des Deutschland-Besuchs des chinesischen Premiers Li Keqiang blicken die deutschen Medien auf den Handelsstreit zwischen der EU und China.
Dem Tagesspiegel zufolge vertritt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Meinung, dass beide Parteien durch gleichberechtigte Dialoge zu einer nutzbringenden Einigung kommen sollten. Immerhin sei die europäische Wirtschaft auf den chinesischen Markt angewiesen. Ein Handelskrieg mit China werde den Interessen der Europäischen Union sehr schaden, hieß es im Tagesspiegel weiter.
Das Erste Deutsche Fernsehen (ARD) berichtete, dass viele mittlere und Kleinunternehmen in Deutschland Geschäfte mit China machen, um den Wirkungen der Schuldenkrise auszuweichen. Eine Eskalation des Handelsstreits würde solchen Betrieben Schaden zufügen. So sollte die Bundeskanzlerin zwischen Beijing und Brüssel schlichten.