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Schicksal eines Erdbebenopfers: Tibetisches Mädchen Drolma
  2010-05-14 17:41:39  cri
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In Westchina liegt der tibetische autonome Bezirk Yushu auf dem Qinghai-Tibet-Plateau der Provinz Qinghai. Yushu liegt auf über 4200 Metern über dem Meeresspiegel. Mehr als 200 000 Menschen von 15 Nationalitäten nennen Yushu ihr Zuhause. Am 14. April wurde die ganze Region von einem schweren Erdbeben erschüttert.

Daraufhin hat die chinesische Regierung sofort das staatliche Notfallhilfeprogramm in Gang gesetzt. Verschiedene Rettungsteams sind aus ganz China umgehend nach Yushu gereist.

Staatspräsident Hu Jintao hatte eine Auslandsreise vorzeitig beendet und kehrte Heim, um das Erdbebengebiet am 18. April zu inspizieren. Dabei sprach er mit Erdbebenopfern und Rettern. In einem Feldlazarett der Polizei traf Hu Jintao das tibetische Mädchen Drolma, dessen Arm beim Erdbeben schwer verletzt worden war. Angesichts der zerstörten Heimat konnte Drolma ihre Tränen nicht zurückhalten. Hu Jintao nahm Drolma in die Arme und tröstete sie.

"Damals sagte Hu Jintao zu mir, dass ich fleißig lernen sollte. Eine neue Heimat und eine neue Schule würden gebaut. Damals war ich sehr berührt und musste weinen. Als Hu Jintao mich in die Arme nahm, war ich sehr glücklich und vergaß meine Angst."

Am 20. April wurde Drolma ins Polizei-Generalkrankenhaus nach Beijing geschickt. Die Oberkrankenschwester der Osteologie-Abteilung, Ji Huiru, sagte, bei Drolmas Behandlung habe man sich gleichermaßen um die körperlichen und psychischen Leiden gekümmert.

"Die plötzliche Katastrophe hat das Mädchen stark beeinflusst. Nach über 20-tägiger körperlicher und psychischer Behandlung scheinen Drolmas psychische Probleme gelöst. Auf ihrem Gesicht zeigt sich immer ein Lächeln."

Im vergangenen Monat waren nach dem Erdbeben mehr als 17 000 Retter im Einsatz. Sie haben 1455 Geschädigte aus den Trümmern gerettet und 52 200 Verletzte behandelt. Dabei hat sich die Zahl der Schwerstverwundeten in Grenzen gehalten. Nur etwa 3164 mussten zur Behandlung in andere Landesteile gebracht werden.

China wird in kommenden drei Jahren oder schneller den Wiederaufbau in Yushu vollenden. Die grundlegenden Lebens- und Produktionsbedingungen sowie die wirtschaftliche beziehungsweise gesellschaftliche Entwicklung der Region werden dabei auf ein höheres Niveau als vor dem Erdbeben gebracht.

Forum Meinungen
• mengyingbo schrieb "Leben in Changshu"
seit etwas über einer Woche ist nun Changshu 常熟 in der Provinz Jiangsu 江苏 meine neue Heimat - zumindest erstmal für rund 2 Jahre.Changshu (übersetzt etwa: Stadt der langen Ernte) liegt ungefähr 100 km westlich von Shanghai und hat rund 2 Millionen Einwohner, ist also nur eine mittelgroße Stadt.Es gibt hier einen ca. 200m hohen Berg, den Yushan 虞山 und einen See, den Shanghu 尚湖...
• Ralf63 schrieb "Korea"
Eine schöne Analyse ist das, die Volker20 uns hier vorgestellt hat. Irgendwie habe ich nicht genügend Kenntnisse der Details, um da noch mehr zum Thema beitragen zu können. Hier aber noch einige Punkte, welche mir wichtig erscheinen:Ein riesiges Problem ist die Stationierung von Soldaten der USA-Armee in Südkorea...
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