Landesweit haben Händler ihren Lagerbestand an die große Nachfrage angepasst. So sind beispielsweise die Warenpreise im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang stabil geblieben. In dem Bezirk Altay hat sich die lokale Regierung dafür eingesetzt, dass das Warenangebot nicht durch die heftigen Schneestürme beeinträchtigt wird. Gemüsehändler Li Tao möchte seine Kunden zufrieden stellen:
"Um die Menschen zu versorgen wurden in Urumqi extra mehrere Beamte beauftragt, die Bereitstellung von frischem Gemüse zu gewährleisten. Wir haben uns nach allen Kräften darum bemüht, so schnell wie möglich Gemüsetransporte nach Altay zu organisieren. Ziel ist, den Bürgern trotz der widrigen Verhältnisse eine große Auswahl an Gemüse für das Frühlingsfest anzubieten."
In der Provinz Sichuan wird in diesem Jahr das zweite Frühlingsfest nach dem verheerenden Erdbeben 2008 gefeiert. In der schwer betroffenen Stadt Mianzhu haben lokale Beamte die Not leidende Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln versorgt. Zheng Li, Regierungsmitarbeiterin der Gemeinde Xiaode, ist für die Verteilung zuständig:
"Unsere Gemeinde hat für bedürftige Einwohner Reis, Speiseöl und Milch bereitgestellt. Die Menschen können ihre Sorgen an uns richten. Uns liegt am Herzen, dass sie das Frühlingsfest feiern können."
Darüber hinaus habe die lokale Regierung so Zheng über 1.000 Baumwolldecken und Baumwollmäntel, sowie mehr als 2.600 Wolldecken verteilt.
Auch im Autonomen Gebiet Tibet wird Neujahr gefeiert. Ab dem 14. Februar werden die Tibeter in festlicher Kleidung zum Jokhang Tempel pilgern, um dort zu beten. Auch Konjo, ein tibetischer Hirte, kommt extra für das Neujahrsfest nach Lhasa:
"Ich bin bereits in Lhasa gewesen und möchte auch in diesem Jahr im Jokhang Tempel beten. Das tibetische Neujahr ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten Feste in Tibet. Ich wünsche allen Leuten Glück und Wohlergehen."