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Kampf gegen die Armut im Sichuaner Erdbebengebiet
  2009-05-20 21:23:58  cri
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Etwa 80 Prozent aller Kreise und Städte, die im Mai 2008 vom verheerenden Erdbeben in Wenchuan der Provinz Sichuan betroffen waren, zählen zu den ärmsten Gebieten des Landes. Mehr als 2 Millionen Menschen leben dort unter der Armutsgrenze. Seit September vergangenen Jahres hat China im Erdbebengebiet ein erfolgreiches Modellprojekt für den Wiederaufbau von armen Dörfern gestartet. Das Projekt soll nun kontinuierlich erweitert werden, damit mehr Bauern davon profitieren können.

Der Sichuaner Direktor für Armutsbekämpfung und Entwicklung, Zhao Xueqian, sagte, die Provinz lege großen Wert auf dieses Projekt. Bis einschließlich des ersten Quartals diesen Jahres seien bereits 110 Millionen Yuan RMB in dieses Projekt geflossen. Für eine reibungslose Durchführung sei auch eine groß angelegte Ausbildungsinitiative für die Dorfbewohner gestartet worden.

"Das Sichuaner Büro für Armutsbekämpfung und Entwicklung hat mehrere Ausbildungskurse auf den Weg gebracht. Darunter gibt es Kurse über den Wiederaufbau von Bauernhäusern und Infrastruktur sowie Ausbildungsmaßnahmen für Handwerker. Alle Dorfbewohner haben sich an der Planung, Durchführung und Verwaltung solcher Kurse beteiligt. So konnten arme Dörfer ihre Organisation, Verwaltung und nachhaltige Entwicklung verbessern."

Mehrere Organisationen haben sich indes auch am Wiederaufbau im Erdbebengebiet beteiligt wie etwa die chinesische Stiftung für Armutsbeseitigung. Die Stiftung hat im Dorf Minle der Stadt Mianzhu in Sichuan eine Erhebung durchgeführt. Demnach würden die Gelder, die eigentlich den Bauern direkt gegeben werden sollten, gesammelt und einer Wiederaufbaugenossenschaft gegeben sowie für die wirtschaftliche Entwicklung verwendet, erklärt der Direktor für Wiederaufbau bei der chinesischen Stiftung für Armutsbeseitigung, Wang Jun.

"Wir wollen die Gelder sammeln so, dass unternehmerische Menschen dann die Chance haben mit diesen Geldern zu wirtschaften. Konkret heißt das, dass in Minle ein 9-köpfiger Dorfrat ins Leben gerufen wurde. Dieser hat eine Genossenschaft gegründet. Der Rat ist sozusagen wie der Vorstand einer Gesellschaft. Wir geben die Gelder der Genossenschaft, und Unternehmer können sich an der Ausschreibung beteiligen. Dann wird entschieden welche Projekte das Dorf anpacken soll. Danach werden entsprechende Pläne vorgelegt. Später können alle davon profitieren."

Forum Meinungen
• mengyingbo schrieb "Leben in Changshu"
seit etwas über einer Woche ist nun Changshu 常熟 in der Provinz Jiangsu 江苏 meine neue Heimat - zumindest erstmal für rund 2 Jahre.Changshu (übersetzt etwa: Stadt der langen Ernte) liegt ungefähr 100 km westlich von Shanghai und hat rund 2 Millionen Einwohner, ist also nur eine mittelgroße Stadt.Es gibt hier einen ca. 200m hohen Berg, den Yushan 虞山 und einen See, den Shanghu 尚湖...
• Ralf63 schrieb "Korea"
Eine schöne Analyse ist das, die Volker20 uns hier vorgestellt hat. Irgendwie habe ich nicht genügend Kenntnisse der Details, um da noch mehr zum Thema beitragen zu können. Hier aber noch einige Punkte, welche mir wichtig erscheinen:Ein riesiges Problem ist die Stationierung von Soldaten der USA-Armee in Südkorea...
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