* Einleitung
 

* Linien in der traditionellen Chinesischen Malerei

* Bilder als Aufzeichnungen der Realität im Altertum Chinas

* Lob auf die Schönheit der Frauen

* Widerspiegelung der Tierwelt

* Chinesische Landschaftsmalerei im Altertum

* "Die Flußufer-Szene vom Qingming-Fest"

Die Tuschmalerei

Die Struktur mit partiellem Fokus der chinesischen Landschaftsmalerei

Die Malerei mit dem Motiv von "Vier Gentlemen", die Blumen- und Vogelmalerei und ihre Bedeutungen

Die "Gelehrte-Malerei" im Aufsteigen

Antike Karikaturen

Die Malerkreise in Suzhou während der Ming-Dynastie

Neue Durchbrüche in der Blumen- und Vogelmalerei

Die Verzerrung des Stils der Chinesischen Malerei

Maler im Wandel der Zeiten

Ba Da Shan Ren

Die Einführung der Europäischen Malerei in China

Das Blühen der Malerei in Yangzhou

Shanghai - Zentrum für die Malerei in den letzten Jahren der Qing-Dynastie

Das Ende der Gelehrte Malerei

Hundert Blumen blühen

 

 

Maler im Wandel der Zeiten - "Vier hochgebildete Mönche" in den ersten Jahren der Qing-Dynastie und ihre Werke

Die Ablösung der Ming-Dynastie durch die Qing-Dynastie brachte eine Anzahl von Malern hervor, die in ihren Bildern oder Gedichten ihre Opposition gegen die Qing-Herrschaft oder ihre Haltung, nicht mit den neuen Herrschern zusammenzuarbeiten, zum Ausdruck brachten. Viele von ihnen wurden zu Mönchen, um der Realität zu entgehen. Die repräsentativen Mönche unter diesen Malern waren Hong Ren, Kun Can, Zhu Da und Yuan Ji. Sie waren in der Geschichte als "Vier hochgebildete Mönche" bekannt.

 

Hong Ren

Hong Ren und Kun Can waren einfache Leute gewesen, bevor sie Mönche wurden. Hong Ren (1610 - 1663), alias Jiang Tao, war im Kreis Shexian, Provinz Anhui, geboren. Er lebte in ärmlichen Verhältnissen. Als die Qing-Armee Südchina eroberte, war er sehr enttäuscht. So ging er in ein Kloster und wurde Mönch. Er führte ein zurückgezogenes Leben und vergnügte sich mit dem Malen. Nach seinem Tod wurde er von seinen Schülern am Fuß des Huangshan-Berges begraben. Sein Grab ist von einigen Dutzend Pflaumenbäumen umgeben und heute noch gut erhalten.

Hong Ren verstand sich gut darauf, Landschaftsbilder zu malen. Seine Liebe zum Leben kommt in seinen Bildern zum Ausdruck. Das zeigt, dass es nicht seine wahre Absicht war, sich zum Buddhismus zu bekehren und ins Kloster zu gehen.

"Verdorrte Bäume und kurze Wasserpflanzen" (aufbewahrt im Palastmuseum Beijings) ist ein repräsentatives Werk von ihm. Das Bild hat eine einfache Komposition und macht den Eindruck, als ob es die Weltflucht darstellte. Aber wenn man es genau betrachtet, erkennt man, dass es voller Lebenskraft ist.

 

Kun Can

Kun Can (1612 - 1673), dessen Familienname Liu war, war in Wuling (heute Changde), Provinz Hunan, geboren und lebte in Jinling (heute Nanjing), Provinz Jiangsu. Er unterhielt freundschaftliche Beziehungen mit Gu Yanwu, Qian Qianyi und anderen berühmten Literaten und Malern. Er nahm am Widerstandskampf gegen die Qing-Regierung teil. Nach der Niederlage versteckte er sich in Bergen. Später wurde er zu einem Einsiedler und widmete sich dem Schaffen von Gedichten und Bildern.

Kun Can war für seine Landschaftsmalerei bekannt. Seine kühne und rauhe Pinselführung bildete einen Kontrast zur feinen und sorgfältigen Malweise von Hong Ren. Er lernte von verschiedenen Schulen der Malerei, einschließlich Shen Zhous, Wen Zhengmings und Mi Fus. Sein Malstil ist aus seinem Bild "Ein Bergpfad mitten in grünen Bergen" (Cang Cui Ling Tina Tu, aufbewahrt im Nanjing-Museum), ersichtlich.