Die Verbotene Stadt in Beijing

Die Verbotene Stadt war der Kaiserpalast der Ming- und der Qing-Dynastie. Zwischen 1421 und 1911 lebten hier 24 Kaiser. Die Verbotene Stadt ist der größte erhaltene Palastbaukomplex Chinas, der konzentriert große Leistungen der altchinesischen Bautechnik und -kunst verkörpert.

Im Jahr 1045 v. Chr. errichtete die Zhou-Dynastie die Stadt Yan (heute Beijing). 1153 machte das Jin-Reich die Stadt Yan zur Hauptstadt und nannte sie Zhongdu. Damit nahm die Geschichte Beijings als Hauptstadt Chinas ihren Anfang. Die Hauptstadt der Yuan-Dynastie, Dadu genannt, wurde im 13. Jahrhundert auf der Grundlage von Zhongdu errichtet. Anschließend war bis auf eine kurze Unterbrechung Beijing die Hauptstadt der Ming- und der Qing-Dynastie.