

Das Gesamtvolumen des chinesischen Außenhandels ist in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres weiterhin schnell gewachsen und gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 22,7 Prozent auf 28,33 Billionen Yuan (etwa 3,8 Billionen Euro) gestiegen. Dies geht aus den offiziellen Daten des Chinesischen Hauptzollamtes vom Mittwoch hervor. Exporte und Importe verzeichneten von Januar bis September ein zweistelliges Wachstum und stiegen im Jahresvergleich um 22,7 Prozent beziehungsweise 22,6 Prozent. All dies zeigt, dass der chinesische Außenhandel widerstandsfähiger ist und sich der allgemeine Trend der Verbesserung nicht geändert hat.
Der Grund für Chinas bemerkenswerte Außenhandelsleistung in den ersten drei Quartalen des Jahres ist vor allem, dass die anhaltende Erholung der chinesischen Binnenwirtschaft eine solide Grundlage für ein nachhaltiges Außenhandelswachstum geschaffen hat. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres hielten die wichtigsten Wirtschaftsindikatoren Chinas alle ihren Zuwachs aufrecht. Das Wachstum des Außenhandels wurde durch die solide inländische Produktion und Verbrauchernachfrage stark unterstützt. Und die langfristig positive Grundlage der chinesischen Wirtschaft bleibt unverändert, was auch zu positiveren Erwartungen und langfristigem Vertrauen auf dem internationalen Markt führt und der stabilen Erholung des Außenhandels förderlich ist.
Gleichzeitig sind wirksame politische Instrumente unerlässlich. In diesem Jahr hat die chinesische Regierung die Reform der grenzüberschreitenden Handelserleichterung weiter vertieft, das Geschäftsumfeld in den Häfen optimiert sowie die Reform und Innovation bei Handels- und Investitionserleichterungen in den Pilot-Freihandelszonen gefördert. Gegenwärtig werden die Dividenden der entsprechenden Fördermaßnahmen schrittweise freigesetzt. Es liegt auf der Hand, dass die starke und wirksame Politik Chinas das Vertrauen der Unternehmen gestärkt und der langfristigen Entwicklung des Außenhandels mehr Dynamik verliehen hat.
Darüber hinaus hat sich auch die Verbesserung des außenwirtschaftlichen Umfelds positiv auf Chinas Außenhandel ausgewirkt. In letzter Zeit haben sich Weltwirtschaft und -handel erholt, sodass die Auslandsnachfrage allmählich wieder steigt. Der Internationale Währungsfonds prognostiziert für 2021 ein globales Wirtschaftswachstum von 5,9 Prozent, während die Welthandelsorganisation davon ausgeht, dass der globale Warenhandel in diesem Jahr um 10,8 Prozent zunehmen wird. Vor diesem Hintergrund stiegen in den ersten drei Quartalen die Ausfuhren Chinas in die USA, die Europäische Union und nach Afrika um jeweils mehr als 20 Prozent, während die Exporte nach Lateinamerika um mehr als 40 Prozent zunahmen.
Die solide Erholung des chinesischen Außenhandels ist für die Stabilisierung der globalen Industrie- und Lieferketten von großer Bedeutung. In diesem Jahr ist Chinas Außenhandelsleistung bisher führend unter den großen Volkswirtschaften der Welt, und sein internationaler Marktanteil ist gestiegen. Dieser höhere Anteil bedeutet nicht nur, dass die Nachfrage nach und das Vertrauen in „Made in China“ auf dem Weltmarkt steigt, sondern auch, dass der offenere chinesische Markt weiterhin ein starkes Nachfragepotenzial generiert, von dem die globalen Unternehmen profitieren. Es ist absehbar, dass der Außenhandel Chinas besser unterstützt wird und zur wirtschaftlichen Erholung Chinas und der Welt beiträgt, wenn die Grundlagen des langfristigen Wirtschaftsaufschwungs in China unverändert bleiben.