​Die USA sollten dem Geist des Telefonats der Staatsoberhäupter Chinas und der USA Taten folgen lassen

2021-10-07 21:03:05

Das Mitglied des Politbüros des ZK der KP Chinas und Direktor des Büros der Kommission für auswärtige Angelegenheiten des ZK der KP Chinas, Yang Jiechi, hat sich am Mittwoch in Zürich mit dem nationalen Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, getroffen.

Dabei haben sich beide darauf geeinigt, Maßnahmen zu ergreifen, um den Geist des Telefonats beider Staatsoberhäupter vom 10. September umzusetzen und die chinesisch-amerikanischen Beziehungen wieder auf den Weg einer gesunden und stabilen Entwicklung zu bringen.

Die Verschlechterung der chinesisch-amerikanischen Beziehungen ist auf die große strategische Fehleinschätzung Chinas durch die USA und ihr schwerwiegendes Missverständnis der bilateralen Beziehungen zurückzuführen. Daher ist die Verstärkung der strategischen Kommunikation zwischen den beiden Seiten, insbesondere die Korrektur der falschen Wahrnehmung Chinas durch die USA, entscheidend für die Normalisierung der bilateralen Beziehungen

Zunächst sollten die Vereinigten Staaten den Charakter des gegenseitigen Nutzens und der Win-Win-Zusammenarbeit in den bilateralen Beziehungen zur Kenntnis nehmen. Seit einiger Zeit gibt es in den Vereinigten Staaten die Fehleinschätzung, China habe sich im Umgang mit den USA Vorteile verschafft. In Wirklichkeit ist dies nicht der Fall. Nehmen wir Wirtschaft und Handel als Beispiel. Das gesamte Handelsvolumen zwischen China und den USA ist von weniger als 2,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 1979 auf zirka 629,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 gestiegen. Dem jüngsten Untersuchungsbericht der Amerikanischen Handelskammer in China zufolge ist die optimistische Einschätzung amerikanischer Unternehmen in Bezug auf ihre Geschäfte in China auf das Niveau von vor der Pandemie zurückgekehrt und hat den höchsten Stand seit drei Jahren erreicht.

Gleichzeitig sollten die USA Chinas Innen- und Außenpolitik und strategische Absichten besser verstehen. China hat wiederholt bekräftig, dass es nicht beabsichtige, die USA herauszufordern oder zu ersetzen, sondern nur versuche, sich selbst ständig zu übertreffen.

Einige Leute in den USA betrachten China als „größten strategischen Konkurrenten" oder sogar als „imaginären Feind" der USA.

Die größte Herausforderung für die USA kommt immer von Innen. Die Vereinigten Staaten sollten besser ihre eigenen Angelegenheiten gut behandeln und selbst besser werden.

Die USA haben kürzlich einige positive Äußerungen zu den chinesisch-amerikanischen Beziehungen gemacht, wie beispielsweise keine Absicht zur Eindämmung von Chinas Entwicklung zu hegen, keinen „neuen kalten Krieg“ zu wollen und an der Ein-China-Politik festzuhalten. Zwar sind solche Stellungnahmen wichtig, aber Taten sagen mehr als Worte. Die USA sollten die Souveränität, die Sicherheit und die Entwicklungsinteressen Chinas voll und ganz respektieren und ihre Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas unter dem Vorwand von Fragen in Bezug auf Taiwan, Hongkong, Xinjiang, Tibet und Menschenrechte einstellen. Denn dies ist die Voraussetzung dafür, die chinesisch-amerikanischen Beziehungen wieder auf die richtige Bahn zu bringen.

Anchorage und Zürich, das zweimalige Treffen hochrangiger Politiker Chinas und der USA in diesem jahr zeigt die Bereitschaft zu Dialog und Zusammenarbeit, die von der Welt erwartet wird.

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