BRICS-Länder helfen der Welt aus dem Sumpf der COVID-19-Pandemie

2021-09-10 15:19:13

Das 13. Gipfeltreffen der BRICS-Staaten hat am Donnerstag per Videokonferenz stattgefunden. An dem Treffen nahmen fünf führende Politiker aus Indien, China, Südafrika, Brasilien und Russland teil. Die Spitzenpolitiker diskutierten über das Thema „15 Jahre BRICS: BRICS-Kooperation für Kontinuität, Konsolidierung und Konsens“ sowie verabschiedeten die Neu-Delhi-Erklärung des 13. Gipfeltreffens der BRICS-Staaten.

Die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie war ein wichtiges Thema des Treffens. Die fünf Staatsoberhäupter und Regierungschefs sprachen sich gegen eine Politisierung der Rückverfolgung des neuartigen Coronavirus aus und erklärten sich bereit, die Zusammenarbeit in den Bereichen öffentliche Gesundheit und Impfstoffe zu verstärken sowie einen gerechten Zugang zu COVID-19-Impfstoffen zu fördern.

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping erklärte, China habe einen positiven Beitrag zur Förderung der gerechten Verteilung der Impfstoffe und zur Stärkung der weltweiten Zusammenarbeit im Kampf gegen die Pandemie geleistet. China habe mehr als eine Milliarde Impfstoffdosen an mehr als 100 Länder und internationale Organisationen geliefert und werde sich bemühen, anderen Ländern im Laufe des Jahres zwei Milliarden Impfstoffdosen bereitzustellen. China werde zusätzlich zu der Spende von 100 Millionen US-Dollar an COVAX Entwicklungsländern im Laufe des Jahres weitere 100 Millionen Impfstoffdosen spenden.

In diesem Jahr wird das 15. Jubiläum der BRICS-Zusammenarbeit begangen. In den vergangenen 15 Jahren hat sich der BRICS-Mechanismus zu einer wichtigen Kraft für die Erhaltung von Frieden und Stabilität, die Förderung des globalen Wirtschaftswachstums und die Beteiligung an der Global Governance entwickelt.

Andrew Hammond, Forscher am Zentrum für internationale Angelegenheiten, Diplomatie und wichtige strategische Studien an der London School of Economics and Political Science, schrieb, die BRICS-Länder hätten ihren Anteil am weltweiten Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zu vor zehn Jahren um mehr als zehn Prozent erhöht. Die BRICS-Staaten beherbergten einige der dynamischsten Wirtschaftskräfte der Welt und könnten eine größere Rolle dabei spielen, die Weltwirtschaft aus dem Sumpf zu ziehen.

Auch das Festhalten am Multilateralismus ist ein wichtiges Bestreben der BRICS-Länder. In der Neu-Delhi-Erklärung bekräftigten die fünf Spitzenpolitiker ihr Bekenntnis zum Völkerrecht sowie zu den Zielen und Grundsätzen der UN-Charta. Sie werden sich demnach dafür einsetzen, die zentrale Rolle der Vereinten Nationen im internationalen System aufrechtzuerhalten und das multilaterale Handelssystem mit der Welthandelsorganisation als Kern zu unterstützen.

China wird im Jahr 2022 die Ratspräsidentschaft der BRICS übernehmen. Angesichts der neuen Situation, in der die COVID-19-Pandemie wütet, die Weltwirtschaft um ihre Erholung kämpft und die internationale Ordnung eine tiefgreifende und komplizierte Entwicklung durchläuft, müssen sich insbesondere die BRICS-Länder zusammenschließen, um eine wichtige Kraft zu werden sowie der Welt zu helfen, so schnell wie möglich aus dem „Sumpf der Pandemie“ herauszukommen.

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