China und Europa sollen durch engere Kooperation Erwartung der internationalen Gemeinschaft entsprechen

2020-08-27 17:01:39

Zurzeit besucht der chinesische Außenminister Wang Yi Europa. Seit der globalen Verbreitung der COVID-19-Pandemie ist der Chefdiplomat der Volksrepublik zuerst nach Europa gereist, was die starke Beachtung Chinas und Europas für die bilateralen Beziehungen, und andererseits den starken Willen und die große Bedeutung beider Seiten zur gemeinsamen Übernahme der internationalen Verantwortung darstellt. China und Europa können durch enge Kooperation die bilateralen Beziehungen festigen und optimieren, und damit einen größeren Beitrag zu Frieden und Entwicklung der Welt leisten.

Die COVID-19-Pandemie hat zu einer Rezession der Weltökonomie geführt. Allerdings haben die chinesisch-europäischen Handelsbeziehungen dabei eine starke Stabilität gezeigt. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres ist die Zahl der regelmäßigen Zugfahrten zwischen China und Europa um 36 Prozent gestiegen. Das Gütertransportvolumen hat sich um 41 Prozent erhöht. Dies hat bei der Pandemiebekämpfung sowie Gewährleistung der Branchen- bzw. Lieferketten von China und Europa eine wichtige Rolle gespielt.

Die Presseagentur Bloomberg hat bemerkt, dass vor der Reise von Wang Yi der US-Außenminister Mike Pompeo gerade Europa verlassen hat. Er hatte die europäischen Verbündeten gezwungen, beim Aufbau des 5G-Netzwerks die weltweit führende chinesische High-Tech-Firma Huawei auszuschließen und sich inmitten der angespannten chinesisch-amerikanischen Beziehungen parteiisch zu verhalten. In Italien, der ersten Station seines Europa-Besuchs, betonte Wang Yi, dass China nicht die Absicht habe, einen „neuen Kalten Krieg“ zu führen. Einen neuen Kalten Krieg zu beginnen bedeute, die Geschichte umzukehren, dem Eigeninteresse zu dienen und alle Länder der Welt zu entführen. Der Zweck seines Besuchs sei es, „die Einheit und Entwicklung Europas weiterhin zu unterstützen, die Beziehungen zwischen China und der EU weiter zu festigen und zu fördern und weiterhin den Weltfrieden und die Entwicklung der Welt zu wahren“.

Deutschland, das derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat, hat deutlich gemacht, dass es die Stärkung der Beziehungen zu China als seine Kernaufgabe ansehen wird. Der ranghohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell Fontelles, schloss im Juni die Möglichkeit aus, mit den Vereinigten Staaten ein Bündnis gegen China zu schließen, und forderte die Aufstellung einer „wichtigen positiven Agenda für die Zusammenarbeit zwischen China und der EU“. Darüber hinaus teilen China und die EU die gleichen oder ähnliche Positionen in einer Reihe von Fragen, die den Weltfrieden und die Entwicklung betreffen, wie zum Beispiel die iranische Atomfrage, den Freihandel und die Aufrechterhaltung des Multilateralismus.

Das Fundament der Zusammenarbeit zwischen China und der EU ist breit und dick. Eine sicherere und wohlhabendere Welt ist untrennbar mit den beiden Hauptpfeilern China und Europa verbunden. Beide Seiten sollten die Beziehungen zwischen China und der EU mit einem breiteren Blickwinkel und einer längerfristigen Perspektive entwickeln, die für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit vertiefen und fruchtbarere Ergebnisse erzielen, um so den Erwartungen des chinesischen und europäischen Volkes und der internationalen Gemeinschaft gerecht zu werden.

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