

Ein Kommentar von Radio China International
Kaum ist das chinesische Neujahr da, tragen Chinesen einen harten Kampf aus. Der Feind: Das Coronavirus. Die übrige Welt zeigt Sympathie, würdigt Chinas entschlossene Maßnahmen und reicht eine helfende Hand.
Für Verachtung und Wut sorgt die neueste Titelseite der Nachrichtenzeitschrift "Der Spiegel". Das Titelbild ist manipulativ. Es zeigt einen Mann mit Schutz-Maske und Schutz-Kleidung, der auf ein Handy guckt. Die Kleidung ist rot. Dazu steht „Corona-Virus Made in China“, wobei das "Made in China" die ganze Breite der Titelseite einnimmt. Darunter steht noch: "Wenn die Globalisierung zur tödlichen Gefahr wird".
Das NACHRICHTENmagazin? In diesem Fall riskiert Der Spiegel, seinen Ruf als etabliertes Medium endgültig zu ruinieren. Im Internet hagelt es Kritik und Proteste: Die Titelseite sei niveaulos, rassistisch und das dämlichste Cover, kommentieren Internetuser.
„Alle im Spiegel verarbeiteten und verzeichneten Nachrichten, Informationen, Tatsachen müssen unbedingt zutreffen. Jede Nachricht und jede Tatsache ist […] peinlichst genau nachzuprüfen.“ So hatte sich das der Spiegel-Gründer Rudolf Augstein einst gewünscht. Seitdem sind viele Jahre vergangen und immer wieder häufiger beweist die Berichterstattung, dass die heutigen Blattmacher sich von Augsteins Anspruch immer weiter entfernen.
Vor einem Jahr wurde der Spiegel-Nachwuchsstar Claas Relotius nach mindestens 14 manipulierten oder gar erfundenen Berichten aus der Hamburger Redaktion entfernt. Nun wiederholt die Zeitschrift Relotius' Fehler.
Die Reporter und Redakteure sind wohl zu ungeduldig und arrogant. Sie können nicht einmal auf die Forschungsergebnisse zum Virus warten. Sie spielen sich als Vormund der Forscher auf und tun beispielsweise so, als wüssten sie 100-prozentig, wo das Virus herkommt. Es gibt längst so viele erwiesene Tatsachen rund um das Virus, welche den Bericht des Spiegels widerlegen. Aber die Stellungnahmen des WHO-Chefs, der Bundeskanzlerin und der EU-Kommissionspräsidentin will "Der Spiegel" offenbar gar nicht hören. Und auch die Schüler des Burg Gymnasiums Essen, die mit einem im Internet viral verbreiteten Video Chinesen beim Kampf ermutigen, interessieren das Hamburger Medienhaus nicht. Diese Ignoranz ist leider nicht neu: Das Heilmittel, das chinesische Wissenschaftler aufgrund TCM-Theorien entwickelten und zahlreichen Malariakranken Hoffnung bringt, und die tapferen chinesischen Ärzte und Krankenpfleger, die seit 2014 in Afrika die Ebola-Epidemie bekämpfen, wollen die Redakteure auch vergessen. Und auch jetzt wieder dominiert die Einseitigkeit und Positives fällt unter den Tisch. Das Wunder, dass rund 6.000 Arbeiter innerhalb von nur zehn Tagen ein ausschließlich für die Behandlung von Coronavirus-Infizierten vorgesehenes Krankenhaus erbaut haben, oder den Kampf gegen die Zeit durch zahlreiche selbstlose Akademiker, Ärzte, Krankenschwestern, Soldatinnen und Soldaten, ehrenamtliche Helfer, durchschnittliche Chinesen wie du und ich, ob alt oder jung, Mann oder Frau, um das Virus zu besiegen, will der Spiegel ignorieren.
Wie gefährlich auch immer das Virus sein mag, man kann siegreich aus der Epidemie-Krise hervorgehen. Auf der Strecke bleiben besiegte Viren, aber auch Arroganz, Vorurteile und Rassismus Made von Spiegel und Co., die längst museumsreif sind. Die Sieger zeigen der Welt, was man in dieser Zeit wirklich benötigt: Liebe, Vernunft, Sachlichkeit, Mut und Verantwortung, die eine Großmacht wie China übernehmen soll.