Xi Jinping erläutert Chinas friedlichen Entwicklungsweg

2021-01-29 10:55:55

Vor fast genau acht Jahren, am 28. Januar 2013, hat das 18. Zentralkomitee der KP Chinas eine Diskussion über die Außenpolitik abgehalten. Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hielt dabei eine Rede mit dem Titel „Festhalten am Weg einer friedlichen Entwicklung“. In den darauffolgenden Jahren hat Xi dieses Konzept auf der internationalen Bühne mehrfach unterstrichen. Friedliche Entwicklung gilt seitdem als der Kernpunkt der außenpolitischen Gedanken Xi Jinpings.

„Wie wird sich China entwickeln? Wie sieht China nach seinem Aufstieg aus? Diese beiden Fragen werden heutzutage weltweit am meisten diskutiert. Einige Personen erkennen Chinas Entwicklung völlig an. Einige hegen auch Zuversicht in die künftige Entwicklung Chinas. Es gibt aber auch etliche Personen, die eine tiefe Besorgnis über Chinas Entwicklung äußern oder China aus einer einseitigen Perspektive sehen. Ich betrachte dieses Phänomen als normal. Mit seiner Bevölkerung von 1,3 Milliarden Menschen ist China selbstverständlich ein riesiger Koloss, was bei gewissen Ländern zweifelsohne Bedenken hinsichtlich seiner Absichten und Ziele aufkommen lässt.“

Der riesige Koloss stand auch als Metapher in der Rede Xi Jinpings vor dem Australischen Parlament am 17. November 2014. Dabei betonte der chinesische Staatspräsident, die chinesische Bevölkerung werde am Weg einer friedlichen Entwicklung festhalten und hoffe, dass alle Länder der Welt denselben Weg einschlagen könnten.

Während seines Deutschlandbesuchs hat Xi Jinping den friedlichen Entwicklungsweg Chinas bei der Körber-Stiftung am 28. März 2014 ebenfalls bereits erläutert:

„Die Chinesen sind eine friedliebende Nation. China braucht Frieden, wie die Menschheit Sauerstoff und Sonne braucht. Wir erkennen die alte Logik nicht an, der zufolge ein erstarktes Land nach Hegemonie streben muss. Kolonialismus und Hegemonie führen heutzutage mit Sicherheit in eine Sackgasse. China wird unbeirrt den Weg einer friedlichen Entwicklung gehen.“

In diesem Zusammenhang hat Xi Jinping sich gegen Hegemonie und Machtpolitik jeglicher Art ausgesprochen und sagte, China werde keinesfalls eine Expansionspolitik verfolgen und sich niemals in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmischen.

„Bei der friedlichen Entwicklung handelt es sich weder um eine zweckmäßige Notlösung, noch um eine diplomatische Ausdrucksweise, sondern eher um eine logische Schlussfolgerung aus historischen Erfahrungen. Eine friedliche Entwicklung kommt China und dem Rest der Welt zugute, deshalb haben wir keinen Grund, diesen Weg, der sich in der bisherigen Praxis bereits als richtig erwiesen hat, nicht zu gehen.“

Während seines Staatsbesuchs in der Mongolei im August 2014 hat Chinas Staatspräsident Xi Jinping seine vielbeachtete Theorie der „Mitfahrt auf dem chinesischen Entwicklungszug“ verkündet.

„Wir werden weiterhin eine Politik der guten Nachbarschaft verfolgen. Bei der Pflege der Beziehungen zu den Nachbarländern werden wir nach wie vor eine freundschaftliche, vertrauenswürdige, gegenseitig nutzbringende und tolerante Haltung einnehmen, da wir an die Kraft des Zusammenhalts glauben. China ist bereit, Chancen und Räume für eine gemeinsame Entwicklung mit allen Ländern, einschließlich der Mongolei, bereitzustellen. Wir begrüßen eure Mitfahrt auf dem chinesischen Entwicklungszug. Mag ein Einzelgänger auch schnell gehen, so kann man doch nur in der Gruppe lange Wege zurücklegen.“

Xi Jinping glaubt, zur Lösung der Schwierigkeiten und Herausforderungen, mit denen die Welt derzeit konfrontiert ist, seien gemeinsame Anstrengungen aller Länder nötig.

„Als eine verantwortungsbewusste Großmacht wird China an den gemeinsamen Werten festhalten, darunter Frieden, Entwicklung, Fairness, Gerechtigkeit, Demokratie und Freiheit. Wir treten dafür ein, dass alle Länder gemeinsam an der Global Governance mitwirken und davon profitieren sowie den Weg einer friedlichen, offenen und kooperativen Entwicklung einschlagen, um eine Gemeinschaft der Menschheit mit geteilter Zukunft aufzubauen und gemeinsam eine schöne Zukunft des Friedens und der Entwicklung zu schaffen.“

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