Chinesische Spitzentechnologien unterstützen weltweiten Kampf gegen COVID-19

2020-04-10 10:12:07

Testkits von BGI Group

Testkits von BGI Group

Reagenzien für Nukleinsäure-Tests – Bestellungen aus mehreren Ländern und Regionen

Bei der Prävention und Kontrolle der COVID-19-Epidemie sind Nukleinsäure-Tests ein wichtiger Schritt zum Nachweis einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus. Das chinesische Genomikunternehmen BGI Group hat vor kurzem bekannt gegeben, dass es gemeinsam mit einem Technologienunternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in Abu Dhabi ein Labor zum Nachweis des Virus eingerichtet habe. Das Laboratorium ist die erste wissenschaftliche Einrichtung außerhalb Chinas, in der pro Tag 10.000 Nukleinsäure-Tests auf das neuartige Coronavirus durchgeführt werden können.

BGI zufolge hat die Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der Vereinigten Staaten (FDA) dem Unternehmen bereits eine Notfallerlaubnis für seine Testkits erteilt. Das bedeutet, dass die von BGI hergestellten Kits in die USA exportiert und dort verkauft werden dürfen.

Offiziellen Angaben zufolge hat das chinesische Genomikunternehmen bis Ende März Bestellungen aus über 70 Ländern und Regionen erhalten. Mehr als sieben Millionen Testkits sind bereits in Japan, Brunei, Thailand, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten und Peru eingetroffen.


die KI-gestützte Diagnoseplattform von iFlytek

die KI-gestützte Diagnoseplattform von iFlytek

KI-Anrufsystem – effektiver Check des Gesundheitszustandes

„Hallo, hier ist das Gesundheitsamt. Haben Sie eine Minute, um uns mehr über Ihren Gesundheitszustand zu erzählen?“ In den vergangenen Tagen haben einige südkoreanische Bürger, die wahrscheinlich engen Kontakt zu COVID-19-Infizierten hatten, solche Anrufe durch ein von Künstlicher Intelligenz (KI) betriebenes System erhalten. Das auf KI basierende Anrufsystem wurde von dem chinesischen KI-Unternehmen iFlytek entwickelt und durch Accufly.AI, einem Joint-Venture von iFlytek und der südkoreanischen Softwarefirma Hancom, in Südkorea eingeführt.

Mit dem Anrufsystem kann auch der Gesundheitszustand von Patienten verfolgt werden, die nach ihrer Genesung das Krankenhaus bereits verlassen haben. Während der Telefonate nimmt das KI-System die Gespräche automatisch auf, wodurch Zeit und Arbeitskraft gespart werden.

Zhao Zhiwei, stellvertretender Generaldirektor von iFlytek, erklärt, derartige Telefondienste würden auch in China beim Kampf gegen COVID-19 eingesetzt und hätten 40 Millionen Menschen eine intelligente medizinische Betreuungen geboten.

iFlytek hat außerdem eine KI-gestützte Diagnoseplattform für potenziell mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Personen entwickelt, die sich in China bei der Bestätigung von Infektionsfällen als effektiv bewiesen hat. Die Plattform liefert innerhalb von nur drei Sekunden eine erste Diagnose. Die Produkte von iFlytek werden nun auch beim Kampf gegen die Epidemie im Iran eingesetzt.

DJI-Drohne (Archivfoto)

DJI-Drohne (Archivfoto)

Drohnen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus – Kontrolle von Ausgangsperren aus der Luft

Während der Prävention und Kontrolle der COVID-19-Epidemie ist die umfassende Anwendung von Hightech eine große Hilfe. Ein gutes Beispiel ist der Einsatz von Drohnen.

DJI ist ein weltweit führender Drohnenhersteller aus China. Als Marktführer im Bereich ziveler Drohnen- und Luftbildsysteme werden die DJI-Drohnen umfassend beim Kampf gegen COVID-19 in China eingesetzt, um Passanten Sicherheitsinformationen über einen Lautsprecher mitzuteilen sowie Versammlungen zu inspizieren, die die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus fördern können. Zudem wurden die Drohnen auch verwendet, um Desinfektionsmittel zu versprühen.

Auch im Ausland spielen die Produkte von DJI eine wichtige Rolle beim Kampf gegen die Epidemie. Das Polizeiamt in der Stadt Chula Vista im US-Bundesstaat Kalifornien plant, zwei DJI-Drohnen zu kaufen, die mit Lautsprechern und Nachtsichtkameras ausgerüstet sind. Ziel ist es, mit ihnen die Prävention und Kontrolle von COVID-19 zu verstärken.

Ein Unternehmen aus der britischen Grafschaft East Lancashire hat mitgeteilt, dass bei all seinen DJI-Drohnen Lautsprecher installiert werden sollten, wenn eine Ausgangssperre in Großbritannien in Kraft trete. Dann könnten die Drohnen genutzt werden, um Schutzinformationen unter den Einwohnern zu verbreiten und den Lockdown der Grafschaft aus der Luft zu überwachen.

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