Museen aus aller Welt bieten Merchandise auf chinesischem Online-Kaufportal Tmall an

2020-04-01 10:29:31

Am Mittwoch hat die Eremitage, eines der vier größten Museen der Welt in Sankt Petersburg, einen Online-Laden auf Tmall eröffnet.

Am Mittwoch hat die Eremitage, eines der vier größten Museen der Welt in Sankt Petersburg, einen Online-Laden auf Tmall eröffnet.

Ein virtueller Besuch im Liangzhu-Museum oder eine Online-Reise durch den Potala-Palast – Während der COVID-19-Epidemie haben sich die Gewohnheiten der Menschen bei Museumsbesuchen verändert. Mit dem Ausbruch der Epidemie in vielen Ländern auf der ganzen Welt schließen immer mehr Museen ihre Türen. Gleichzeitig nimmt auch die Zahl der Museen zu, die auf dem chinesischen Online-Kaufportal Tmall ihr Merchandise anbieten.

Bisher haben 28 Museen, einschließlich inländischer Museen wie die Verbotene Stadt und der Sommerpalast sowie ausländischer Museen wie das Britische Museum und das Metropolitan Museum of Art, Online-Läden auf Tmall eröffnet. Der lang erwartete Louvre ist ebenfalls bereits auf dem Weg.

Am Mittwoch hat die Eremitage, eines der vier größten Museen der Welt in Sankt Petersburg, einen Online-Laden auf Tmall eröffnet. Die Eremitage wurde von der russischen Kaiserin Katharina der Großen gegründet und beherbergt über drei Millionen Exponate, darunter Meisterwerke von Leonardo da Vinci und Pablo Picasso. Ein Vertreter des Teams für neue kulturelle Kreationen bei Tmall sagt, durch Vermittlungen des Teams habe die Eremitage mit 18 chinesischen Marken, wie dem Schmuckgiganten Chow Tai Seng, eine Zusammenarbeit etabliert und 50 neue Produkte entwickelt. Eine Halskette, die von der Pfauenuhr, dem wertvollsten Schatz der Eremitage, inspiriert worden sei, sei besonders beliebt. „Das Team für neue kulturelle Kreationen bei Tmall hat ein scharfes Marktgespür und ist der beste Partner von Museen. Es war der beste Zeitpunkt für eine Ansiedlung der Eremitage auf Tmall“, so Hong Yingliru, Initiatorin des Kunstfonds der Eremitage.

Das chinesische Online-Kaufportal hat Anfang 2019 das Projekt für neue kulturelle Kreationen gestartet, um die Erschließung von kulturellen Kreationen zu fördern. Das Team verbindet Museen mit Markengeschäften und hilft bei der Entwicklung von neuen kulturellen Produkten. Das Britische Museum war das erste ausländische Museum, das auf Tmall ein Geschäft eröffnet hat. Innerhalb von 16 Tagen nach seiner Eröffnung waren alle Vorräte seiner erstmals erschienen Produkte ausverkauft. Eine von der Gayer-Anderson Katze inspirierte Statuette war der Bestseller.

Das Forschungsinstitut für Kultur und Wirtschaft an der Tsinghua-Universität hat im vergangenen August gemeinsam mit Tmall einen Bericht über den Konsumtrend neuer kultureller Kreationen veröffentlicht. Demnach war die Zahl der Online-Besucher von Museen in den vorangegangenen zwölf Monaten 1,5-Mal so hoch wie die Zahl der physischen Besucher in den Museen. Viele der Online-Besucher sind in den 1990er-Jahren geboren.

Wenn alte Museen auf das Internet treffen, geschieht etwas Unvorstellbares und mit dem Ausbruch der COVID-19-Epidemie kommen diese Aufeinandertreffen nun vermehrt vor. Die in Tmall angesiedelten Museen wollen durch ihre neuen kulturellen Kreationen mehr junge Fans gewinnen.

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