

China lehnt antidemokratische Handlungsweisen unter dem Vorwand von „Demokratie“ ab.
Der chinesische Außenminister Wang Yi sagte am Donnerstag bei einem Videotreffen mit seinem ungarischen Amtskollegen Péter Szijjártó hinsichtlich des von den USA geplanten „Demokratiegipfels“, die USA seien im Wesentlichen unter dem Vorwand der „Demokratie“ gegen die Demokratie vorgegangen, was bereits Skepsis oder sogar die Unzufriedenheit vieler Staaten ausgelöst habe. Demokratie dürfe nicht „politisiert“ werden. Die USA behaupteten, „Taiwans Unabhängigkeitsbestrebungen“ nicht zu unterstützen. Allerdings hätten sie Taiwaner Separatisten unverhüllt eine internationale Bühne geboten, was nur ihre eigene Treulosigkeit zeige. Taiwan sei ein Teil des heiligen Territoriums Chinas und keine Schachfigur der USA. Demokratie sei eine von allen Ländern angestrebte gemeinsame Wertvorstellung und kein von den USA willkürlich manipulierbares politisches Werkzeug.
Zu Litauens Billigung der „Vertretung Taiwans“ betonte Wang Yi, mit Hartnäckigkeit und Treulosigkeit sei Litauen das erste Land unter allen Staaten, die mit China diplomatische Beziehungen pflegten, das die Errichtung einer „Vertretung“ im Namen von „Taiwan“ erlaubt habe. Damit betreibe Litauen unverhüllt in der ganzen Welt eine Politik von „ein China und ein Taiwan“ und unternehme offenkundig eine politische Provokation Chinas, was einen boshaften Präzedenzfall darstelle. Die Handlungsweise Litauens verletze schwer seine Zusagen bei der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen mit China und auch das Ein-China-Prinzip. China wahre unbeirrt seine Souveränität und territoriale Integrität sowie lehne entschieden jede Handlungsweise zur Betreibung von „Zwei Chinas“ oder „ein China, ein Taiwan“ ab, so Wang.