Der chinesische Botschafter in den USA, Qin Gang, hat am Donnerstag bei einer Veranstaltung der Brookings Institution in Washington D.C. eine Videoansprache über Chinas Rolle im internationalen System und über Chinas Engagement für den Weltfrieden gehalten.
Ohne Chinas Bemühungen zur Förderung von Friedensgesprächen in den Nuklearfragen der DVRK und des Iran wären die USA mit einem viel schlimmeren Szenario konfrontiert, sagte Qin.
Seit der Gründung der Volksrepublik habe China keinen einzigen Krieg begonnen und auch keinen Zentimeter eines fremden Landes eingenommen, betonte Qin. Er sagte, die USA sollten China als eine Lösung und nicht als ein Problem betrachten.
Zu den Beziehungen zwischen China und den USA sagte Qin, beide Länder müssten sich an die Worte der UN-Charta halten. Hegemonismus, Nullsummenspiel-Denken und Großmachtkonkurrenz versetzten die Welt in Aufruhr. Er forderte zudem alle UN-Mitglieder auf, die Mentalität des kalten Krieges, das Ziehen ideologischer Linien und die Block-Rivalität abzulehnen.