
Alle Aktionen der USA, die die Separatisten in Taiwan unterstützen, kommen keinesfalls dem Frieden und der Stabilität in der Region um die Taiwan-Straße zugute. Dies erklärte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, am Montag in Beijing.
Die US-Gesten zu Taiwan seien rückwärtsgewandt. China wende sich entschieden gegen die falschen Worte von US-Außenminister Antony Blinken über die Region Taiwan, da sie dem Konsens widersprächen, den China und die USA bei der Aufnahme diplomatischer Beziehungen erreicht haben, sagte er.
Die Vereinigten Staaten sollten sich an das Ein-China-Prinzip und die drei gemeinsamen chinesisch-amerikanischen halten, da sie einen wichtigen Konsens und die politische Grundlage der beiden Länder darstellen, so der Sprecher.
Zu Berichten, die chinesische Botschaft in den USA habe in letzter Zeit ihre Lobbying-Aktivitäten bei US-Wirtschaftsgruppen und Unternehmensleitern verstärkt und sie dazu gedrängt, sich gegen negative, China betreffende Gesetzesvorlagen im Kongress auszusprechen, sagte Zhao Lijian, solche Gesetzentwürfe im US-Kongress verdrehten die Tatsachen, verunglimpften Chinas Entwicklungsweg und seine Innen- und Außenpolitik und verbreiteten damit die These einer chinesischen Bedrohung. Diese seien von einem Nullsummen-Denken des Kalten Krieges geprägt.