
China und die USA stehen in engem Kontakt über konkrete Vorkehrungen ihres Gipfeltreffens.
Wie der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Wang Wenbin am Freitag vor der Presse weiter mitteilte, hatte Staatspräsident Xi Jinping seit Anfang dieses Jahres zweimal vereinbarte Telefonate mit seinem amerikanischen Amtskollegen Joe Biden geführt. Dabei hätten beide Staatsoberhäupter vereinbart, auf unterschiedliche Art und Weise regelmäßige Kontakte zu pflegen. China hoffe, dass sich die USA gemeinsam mit China darum bemühen werden, das chinesisch-amerikanische Gipfeltreffen zum Erfolg und die bilateralen Beziehungen wieder auf die richtige Bahn einer gesunden und stabilen Entwicklung zu bringen.
Wang forderte die USA auf, eine vernünftige und praktische China-Politik zu verfolgen und gemeinsam mit China Dialog und Kommunikation zu stärken, die Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen zu intensivieren und mit Differenzen korrekt umzugehen.
Auf Impfstoffe eingehend erklärte Wang Wenbin, China werde auch weiterhin im Sinne des Konzeptes einer Gemeinschaft der menschlichen Gesundheit den Entwicklungsländern auf unerschiedliche Weise, einschließlich kostenloser Hilfe, mehr Impfstoffe zur Verfügung stellen, um größere Beiträge zum möglichst baldigen Sieg über die COVID-19-Pandemie zu leisten.
Zur Würdigung von Chinas Bemühungen um die Bewältigung des Klimawandels durch den exekutiven EU-Vizepräsidenten Frans Timmermans sagte Wang Wenbin, China sei ein Aktivist der Umsetzung des „Parier Klimaabkommens“, Dienstleister der globalen Klimagovernance und eine führende Kraft für den Aufbau einer ökologischen Zivilisation der Welt.
Zur Afghanistan-Frage erklärte Wang, China sei bereit, sich gemeinsam mit den verschiedenen Parteien in Afghanistan um eine stabile und gesunde Entwicklung der Lage in dem Land zu bemühen.