
Jeder Versuch, das Ein-China-Prinzip herauszufordern und sich der Wiedervereinigung Chinas zu widersetzen, wird entschieden vereitelt. Dies bekräftigte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Wang Wenbin am Donnerstag auf der regulären Pressekonferenz in Beijing.
Er bezog sich damit auf Äußerungen von US-Außenminister Antony Blinken, der am Mittwoch vor Journalisten erklärt hatte, die Vereinigten Staaten hätten versprochen, die Selbstverteidigungsfähigkeit Taiwans zu wahren. Zahlreiche Länder betrachteten einseitige Gewaltanwendung als eine große Bedrohung für Frieden und Sicherheit, so Blinken weiter.
Dazu sagte Wang Wenbin, die Äußerungen der USA missachteten die Tatsachen und liefen den Grundsätzen des Völkerrechts zuwider. Das Ein-China-Prinzip und die drei chinesisch-amerikanischen gemeinsamen Kommuniqués stellten die Grundlage für die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und den USA und für eine gesunde Entwicklung der bilateralen Beziehungen dar. Der chinesische Außenministeriumssprecher ging am Donnerstag auch erneut auf das Problem kontaminierten Abwassers aus dem japanischen Kernkraftwerk Fukushima ein. Japanische Forschungsergebnisse zeigten, dass sich die durch den Unfall in Fukushima verursachten radioaktiven Substanzen weiter ausbreiteten und eventuell die globalen Gewässer verseuchen könnten. Dazu sagte Wang, Japan dürfe das nuklear verseuchte Abwasser nicht ins Meer ableiten, bevor durch Konsultationen eine Einigung der Vertreter aller interessierten Parteien und der einschlägigen internationalen Institutionen erzielt worden sei.
Im Vorfeld der für Freitag anberaumten 28. inoffiziellen Konferenz der führenden Persönlichkeiten der APEC betonte Wang Wenbin die Hoffnung Chinas, dass die APEC-Mitglieder dem Kampf gegen die COVID-19-Pandemie und einer nachhaltigen Erholung der Wirtschaft im asiatisch-pazifischen Raum und in der ganzen Welt starke Impulse verleihen werden.