
China hat sich am Dienstag angesichts des angekündigten US-Infrastrukturplan, der Chinas Seidenstraßen-Initiative konterkarieren soll, gegen Rivalität bei der internationalen Infrastrukturentwicklung ausgesprochen.
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Wang Wenbin, sagte dazu am Dienstag auf der regulären Pressekonferenz in Beijing, es gebe genügend Raum für eine globale Zusammenarbeit in diesem Bereich. Und es gehe nicht darum, eine Initiative durch eine andere zu konterkarieren oder zu ersetzen. In den vergangenen acht Jahren habe die Seidenstraßen-Initiative große Fortschritte gemacht und sich zu einer der größten internationalen Kooperationsplattformen entwickelt, so Wang.
Zu den kürzlich in einer Erklärung von US-Präsident Joe Biden erhobenen Anschuldigungen gegen die Menschenrechte und Demokratie in mehreren Ländern und Regionen sagte Wang Wenbin, dass die „Demokratie nach amerikanischem Vorbild“ längst bankrott sei. Die USA hätten sich wiederholt auf „Menschenrechte“ und „Demokratie“ berufen, um ihre Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder und die Untergrabung der regionalen und internationalen Sicherheit zu rechtfertigen. Aber vom Irak über Syrien bis nach Afghanistan habe sich immer wieder gezeigt, dass die USA der Welt nicht Stabilität und Wohlstand bringen, sondern ihre eigene Demokratie und ihre Werte aufzwingen wollen, was lediglich Unruhe und Katastrophen verursache.