​Außenministerium: Ein-China-Prinzip darf nicht herausgefordert werden

2021-10-29 19:33:14

Chinas Außenministeriumssprecher Wang Wenbin hat US-Außenminister Antony Blinken eine Verdrehung der historischen Tatsachen vorgeworfen.

Der Sprecher bezog sich damit am Freitag auf Blinkens Aussage, eine bedeutungsvolle „Teilnahme“ Taiwans am System der Vereinten Nationen sei keine politische, sondern eine praktische Frage.

Dazu erklärte Wang Wenbin, dass die Volksrepublik China seit der mit der Resolution 2758 der UN-Generalversammlung vor 50 Jahren vollständig den legitimen Sitz in den UN erhalten habe. Diese historische Tatsache habe klar gestellt, dass die Regierung der Volksrepublik China die einzige legitime Regierung sei, die das ganz China vertrete, und Taiwan sei ein untrennbarer Teil des chinesischen Territoriums. Alle auf Taiwan bezogenen Angelegenheiten im Rahmen des UN-Systems, der UN-Fachbehörden und des UN-Sekretariats müssten daher im Einklang mit dem Ein-China-Prinzip und der Resolution 2758 sein. Diese Grundsätze seien bereits vor mehr als einem halben Jahrhundert von der interanationalen Gesellschaft weitgehend anerkannt worden, so der Sprecher.

Das Ein-China-Prinzip lasse sich nicht herausfordern und die UN-Resolution 2758 dulde auch keine Verdrehung. Vor 50 Jahren hätten einige wenige Länder versucht, die Verabschiedung des Ein-China-Prinzips und der Resolution 2758 abzulehnen, und seien gescheitert. Wenn heute, 50 Jahre später, jemand immer noch versuche, den Ein-China-Prinzip oder die Resolution 2758 der UN-Generalversammlung in Frage zu stellen, werde er nur eine noch größere Niederlage erleiden, so der Sprecher des chinesischen Außenministeriums weiter.

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