
Am Mittwoch hat der chinesische Außenminister Wang Yi per Videoverbindung an der 2. Außenministerkonferenz der Nachbarländer Afghanistans teilgenommen.
Dabei wies Wang Yi darauf hin, Afghanistan befinde sich in einer ausschlaggebenden Phase von Unruhe zu Ordnung, wobei es sowohl Herausforderungen und Schwierigkeiten als auch Chancen und Hoffnungen gebe. Angesichts der neuen Situation solle man eine Einstellung der Unruhe und Wiederherstellung der Stabilität in Afghanistan fördern, um eine Verbreitung der Sicherheitsprobleme des Landes nach außen zu vermeiden und eine stabile Verwaltung in Afghanistan zu unterstützen. Dafür legte Wang Yi vier Vorschläge vor. Erstens, Kontakte sollten aktiv angeleitet werden. Zweitens, multilaterale Koordinierungen sollten ausgebaut werden. Drittens, die Anti-Terror-Kooperation sollte intensiviert werden. Viertens, der friedliche Wiederaufbau sollte vorangetrieben werden.
Wang Yi fügte hinzu, als ein verantwortungsbewusstes großes Nachbarland habe China immer in der Afghanistan-Frage eine konstruktive Rolle gespielt. China wolle gemeinsam mit allen Seiten eine langfristige, stabile Umsetzung des Koordinierungs- und Kooperationsmechanismus der Nachbarländer Afghanistans fördern, um für eine möglichst baldige Wiederherstellung der Stabilität und eine Verwirklichung der friedlichen Entwicklung in Afghanistan eine positive Rolle zu spielen.
Diese Konferenz hat online und offline in der iranischen Hauptstadt Teheran stattgefunden. Auf der Konferenz wurde eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Gemäß den Übereinkünften von allen Seiten wird die 3. Außenministerkonferenz 2022 in China veranstaltet.