
China sei sich sehr besorgt über den Zwischenfall mit dem Atom-U-Boot „USS Connecticut“ und fordere die USA auf, mehr Details des Zwischenfalls offenzulegen, um die Anliegen und Besorgnisse betroffener Länder und der internationalen Gemeinschaft zu beseitigen. Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, fügte auf einer Pressekonferenz in Bejing hinzu, das Südchinesische Meer sei die gemeinsame Heimat für die Länder jener Region. Es dürfe daher kein Jagdgebiet für die USA sein, um geopolitischen Eigeninteressen durchzusetzen. Die USA sollten sich aktiv zur Wahrung des Friedens und der Stabilität im südchinesischen Meer beitragen, anstatt weiter den falschen Weg gehen.

Zu einem aktuellen Bericht des amerikanischen Bundeskriminalamtes FBI, wonach die Zahl der Hassverbrechen gegen Asiaten in den USA im Jahr 2020 um 76 Prozent gestiegen ist, sagte Zhao Lijian, seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie würden Asiaten in den USA immer und überall angegriffen und diskriminiert. Dies sei eines der Beispiele der Menschenrechtsverletzungen in den USA. Auch das Motiv des Landes zur Rückkehr in den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen sei in Frage gestellt worden. China hoffe, dass die USA ihren eigenen Menschenrechtsverletzungen fest ins Auge sehen und die Verstöße korrigieren. Die Politisierung und Instrumentalisierung von Menschenrechtsfragen müssten eingestellt werden. Die USA sollten wirklich die Verantwortung übernehmen, die Menschenrechte zu respektieren und zu schützen.