UN-Menschenrechtsrat nimmt Resolution über Altlastenprobleme von Kolonialismus an

2021-10-09 10:48:02

(Archivfoto)

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Genf

Der UN-Menschenrechtsrat hat am Freitag auf der 48. Tagung die von China vorgelegte Resolution über die „Negativen Auswirkungen der Altlastenprobleme des Kolonialismus auf die Menschenrechte“ angenommen.

In der Resolution hieß es, die Altlastenprobleme des Kolonialismus in verschiedenen Formen, wie wirtschaftliche Ausbeutung, Ungleichheit innerhalb von und zwischen Ländern, systemischer Rassismus, Verletzung der Rechte indigener Völker, zeitgenössische Formen der Sklaverei und Zerstörung des kulturellen Erbes, hätten allesamt negative Auswirkungen auf die Menschenrechte. Es sei sehr wichtig diese negativen Auswirkungen zu beseitigen.

Chen Xu, Chinas ständiger Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, sagte, alle Länder sollten durch die notwendigen Maßnahmen die Rechte und Interessen der indigen Bevölkerungen, insbesondere die indigener Frauen und Kinder, schützen, die Wahrheit und Gerechtigkeit wiederherstellen sowie die Verantwortlichen von Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft ziehen.

Die Vertreter Russlands, Pakistans, der Philippinen, Eritreas, Venezuelas, Kubas, Boliviens und anderer Länder begrüßten den von China vorgelegten Resolutionsentwurf.

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