
China ist entschieden dagegen, dass einzelne Länder in Chinas innere Angelegenheiten hinein diktieren wollen und unbegründete Anschuldigungen gegen China erheben, die auf falschen Informationen und Voreingenommenheit beruhen. Ihr entsprechendes Fehlverhalten müssten die Europäische Union und Kanada sofort korrigieren, forderte der stellvertretende Ständige Vertreter Chinas bei den Vereinten Nationen, Dai Bing, am Donnerstag in der Generaldebatte des Dritten Ausschusses der 76. Sitzung der UN-Generalversammlung.
Zugleich wies Dai die falschen Äußerungen, Angriffe und Verleumdungen der EU und Kanadas in Bezug auf Xinjiang, Hongkong und im Fall der Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou entschieden zurück.
Dai betonte, dass es bei den Xinjiang-bezogenen Fragen im Wesentlichen um die Bekämpfung von Gewalt und Separatismus gehe. Seit der Umsetzung des Gesetzes zum Schutz der nationalen Sicherheit in Hongkong sei der Aufruhr von vor anderthalb Jahren verschwunden. Die Gesellschaft sei auf den richtigen Weg zurückgekehrt und der Gerechtigkeit sei gewährleistet worden. Dies sei eine grundlegende Tatsache, die jeder unvoreingenommene Mensch erkennen könne. Bedauerlicherweise hätten einige westliche Länder die UN-Plattform missbraucht, um Menschenrechtsfragen zu politisieren, ohne ihre eigenen Menschenrechtsdefizite zu berücksichtigen und unverhohlen mit zweierlei Maß zu messen.
Dai Bing wies darauf hin, dass Frau Meng Wanzhou vom chinesischen Privatunternehmen Huawei vor kurzem in ihr Heimatland zurückgekehrt sei und nach 1 028 Tagen illegaler Haft in Kanada ihre Freiheit wiedererlangt habe. Der Vorfall sei eine politische Verfolgung gewesen. Die Vereinigten Staaten und Kanada versuchten, chinesische Hightech-Unternehmen zu unterdrücken und die technologische Entwicklung Chinas zu behindern. Das Vorgehen der USA und Kanadas sei ein typisches Beispiel für willkürliche Inhaftierung.