78 Länder fordern rasche Umsetzung der UN-Anti-Rassismus-Erklärung

2021-10-01 19:49:21

China und 77 weitere Länder haben am Donnerstag dazu aufgerufen, die Umsetzung der Erklärung und des Aktionsprogramms von Durban (DDPA) zu beschleunigen und Diskriminierung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ein Ende zu setzen.

In einer gemeinsamen Erklärung äußerten die 78 Länder ihre tiefe Besorgnis über Rassendiskriminierung, soziale Vorurteile, Polizeibrutalität und soziale Ungleichheit.

In der Erklärung wird unter Hinweis auf den 20. Jahrestag des DDPA in diesem Jahr bekräftigt, dass „der weltweite Kampf gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängende Intoleranz und alle ihre sich weiterentwickelnden Formen und Manifestationen ein vorrangiges Anliegen für die internationale Gemeinschaft bleiben sollte“.

„Während der COVID-19-Pandemie haben Fehlinformationen, Desinformationen, Hassreden und rassistische Äußerungen von Politikern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu einem Anstieg von Diskriminierung und Hassverbrechen gegen Afrikaner und Menschen afrikanischer Abstammung sowie Asiaten und Menschen asiatischer Abstammung, insbesondere Frauen, Kinder und ältere Menschen, geführt“, heißt es in der Erklärung.

„Es ist für alle an der Zeit, einen echten und transformativen Wandel herbeizuführen. Wir können nicht zulassen, dass unsere zukünftigen Generationen weiterhin unter der Brutalität von Rassismus und Rassendiskriminierung leiden“, so die Erklärung weiter.

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