
Chinas ständiger UN-Vertreter Zhang Jun hat am Donnerstag auf der Eröffnung des dritten Ausschusses der 76. UN-Vollversammlung im Namen von 31 Ländern in einer Rede einseitige Zwangsmaßnahmen als ernsthafte Verletzung der Menschenrechte bezeichnet. Solche Maßnahmen würden humanitäre Katastrophen vergrößern und sollten deshalb vollständig abgeschafft werden, so Zhang.
Weiter bekräftigte Zhang, einseitige Zwangsmaßnahmen hätten die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der betreffenden Länder und ihre Bemühungen um die Pandemiebekämpfung ernsthaft beeinträchtigt und den Menschen dieser Länder die Möglichkeit genommen, ihre Menschenrechte vollständig zu verwirklichen.
Die Verhängung einseitiger Sanktionen, die dem Völkerrecht und der UN-Charta zuwiderlaufen, müsse beendet werden. Alle Länder der Welt sollten gemeinsam auf globale Herausforderungen reagieren und die Menschenrechte aller Menschen fördern und schützen, so Chinas ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen.